
Laufbericht-Archiv 2008
11.10.2008 |
|
Christian Wolf |
31.08.2008 |
|
Christian Wolf |
24.05.2008 |
|
Christian Wolf |
Nov. 2008 |
|
Dr. Heinz Klink |
09.11.2008 |
|
Dr. Heinz Klink |
11.10.2008 |
|
Dr. Heinz Klink |
21.09.2008 |
|
Dr. Heinz Klink |
06.09.2008 |
|
Dr. Heinz Klink |
24.08.2008 |
|
Dr. Heinz Klink |
10.08.2008 |
|
Dr. Heinz Klink |
16.11.2008 |
|
Helmut Becker |
06.09.2008 |
|
Helmut Becker |
24.05.2008 |
|
Helmut Becker |
28.12.2008 |
|
Martin Skalsky |
19.10.2008 |
|
Martin Skalsky |
28.09.2008 |
|
Martin Skalsky |
27.07.2008 |
|
Martin Skalsky |
22.06.2008 |
|
Martin Skalsky |
15.06.2008 |
|
Martin Skalsky |
31.05.2008 |
|
Martin Skalsky |
24.05.2008 |
|
Martin Skalsky |
11.10.2008 |
|
Michael Wolf |
12.12.2008 |
|
Michael Wolf |
06.09.2008 |
|
Michael Wolf |
06.09.2008 |
|
Mario Zillmer |
31.08.2008 |
|
Michael Wolf |
13.07.2008 |
|
Michael Wolf |
08.-18.03.2008 |
|
Michael Wolf |
09.02.2008 |
|
Michael Wolf |
12.02.2008 |
|
Michael Wolf |
22.01.2008 |
|
Michael Wolf |
Juni 2008 |
|
Dr.Heinz Klink |
| |
|
|
Ironman World Championchip 11.Okt 2008 auf Hawaii Nachdem ich mir im Mai beim Ironman Lanzarote einen Slot erkämpft hatte, durfte ich nach 2005 zum zweiten Mal beim Ironman auf Hawaii starten. Es war die 30. Jubiläumsausgabe.
Nach dem langen harten Training mit alle den Verzichten und den Monaten, wo sich alles nur um Triathlon drehte, war es am 3. Oktober 2008 endlich soweit. Von Frankfurt über San Francisco ging es für meine Frau und mich nach Hawaii.
Bach 26 Std. Anreise (schnell verdrängen) sind wir auf Big-Island gelandet. Dort ging alles ohne Probleme los. Unser Gepäck und auch mein Fahrrad war alles angekommen, der Mietwagen stand parat und unsere Ferienwohnung war leicht zu finden. Wir hatten eine ganz tolle Wohnung etwas außerhalb von Kona gebucht. Diese lag Mitten im Grünen auf einem Golfplatz in sehr ruhiger und schöner Umgebung. Ja, hier konnte man es aushalten, große Terrasse, eigener Pool einfach ein Traum.
Aber ich war ja nicht zum Urlaub hier, sondern zum Triathlon, also stand noch etwas Training auf dem Plan. Man kann in Kona in der Woche vor dem Rennen schon auf den Wettkampfstrecken trainieren.
Auf der Schwimmstrecke sind schon die Bojen gesetzt, am Pier die Getränkestellen und Kleideraufbewahrungen eingerichtet, so dass man nach dem Schwimmtraining duschen kann. Auf der Laufstrecke zwischen dem Pier und dem ersten Wendepunkt sind Getränkestellen eingerichtet, was bei dieser Hitze auch dringend notwendig ist. Bei der ersten Laufeinheit auf Hawaii kann man sich sowieso nicht vorstellen bei dieser Hitze einen Marathon zu laufen. Der Puls ist in ungeahnten Höhen man schwitzt schon nach einer Minute, wie sonst nach 30 Minuten Tempolauf, aber es wird mit jeder Einheit besser. Auf der Radstrecke, die über den Highway führt warnen riesige Verkehrsschilder, die Autofahrer vor den Triathleten beim Radtraining. Nach dem Training hängt man im Lava Java dem Kultcafe in Kona ab. Hier trifft man alles was Rang und Namen hat, fachsimpelt ein bisschen bei einem Kona-Coffee und erlebt einfach mal das berühmte Hang-Loose Feeling. Doch bekanntlich ist ja wo viel Sonne ist da ist auch Schatten. Mein Schatten kam am Dienstag Nachmittag, nach bis dahin gut gelaufenen Trainingseinheiten machte sich ein erstes Kratzen im Hals bemerkbar und am Mittwoch hatte ich dann eine richtig fette Erkältung.
Toll 4 Tage vor dem wichtigsten Ironman, auf der anderen Seite der Welt nach soviel Training. War jetzt alles vorbei? Es sah wirklich so aus, als das ich nicht starten könnte. Ich war total am Boden zerstört. Dann habe ich mich 3 Tage nur in der Sonne gelegt und Erkältungsmittel geschluckt und bin zum Glück bis Freitag wieder fit geworden. Dann endlich der Renntag, vorher war ja alles schon ziemlich aufregend, Startunterlagen abholen, Wettkampfbesprechung, Rad einchecken aber jetzt morgens um 5.00 Uhr in der Wechselzone steigt dann die Anspannung noch ins Unendliche. Und zur Krönung bat mich noch das Fernsehteam vom ZDF ein paar Worte zusagen, ich habe vor lauter Nervosität irgendwas erzählt und wie es sich später rausstellte haben sie mich auch in Ihrem Bericht gezeigt. Jetzt war es endlich 6:45 Uhr die Profis wurden gestartet und alle Agegrouper konnten bis zur Startlinie vorschwimmen. Dann 7.00 Uhr endlich der Startschuss , 1,7 KM geradeaus ins Meer dann 400m nach rechts und wieder 1,7 Km zurück.Es waren ziemlich wenig Wellen an diesem Tag, das Wasser war 26 Grad warm und glasklar. Das Gedränge lag im normalen Bereich und bis hinaus zum Wendepunkt
schwammen wir mit der Strömung. Zurück war es dann etwas schwerer wegen der Gegenströmung. Nach 1Std. 11 Minuten kam ich aus dem Wasser eine ganz gute Zeit für mich. Platz 84 von 160 in meiner Altersklasse der M45. Ab in die Wechselzone unter den Duschen durch ins Zelt. Dort habe ich zum ersten Mal bei einem Ironman bereits zum Radfahren die langen CEP Kompressionssocken angezogen, deshalb war auch die Wechselzeit etwas länger als sonst. Aber die langen Socken schon bei Radfahren zu tragen hat sich bewährt (einfach mal selbst ausprobieren).
Dann aus der Wechselzone raus und rauf aufs Rad, meiner stärksten Disziplin. Zuerst fahrt man eine Schleife durch die Stadt zu einem ersten Wendpunkt, dies ist eine ca. 5 km lange Steigung, dann geht es zurück durch Kona und dann raus auf den Highway quer durch die berüchtigten Lavafelder ca 80 km auf einer sehr welligen Strecke zum 2. Wendepunkt in dem Ort der Hawi heisst. Mit jeder Meile die man fuhr wurde es immer heißer und auch windiger, irgendwann flimmerte die Hitze auf dem Asphalt.
Zum Glück sind auf der Radstrecke alle 15 Km Getränkestellen die auch dringend nötig sind. Man muss auch sehr auf die Windschattenregelung achten, da die Wettkampfrichter sehr hart und gnadenlos durchgreifen und auch sehr viele Zeitstrafen verteilten. Ich kam ohne Strafe durch das Rennen bin stark gefahren und auf Grund des harten Windes ist meine Zeit von 5 Std 26 Minuten sehr gut.
Da ich auf denn 180 km eigentlich nur am überholen war bin ich auch in der Platzierung weit vorgekommen .Platz 46 in der AK 45 nach dem Radfahren. Jetzt raus auf die Laufstrecke,zuerst gehts durch Kona dann auf den legenderen Alidrive am Meer entlang zum ersten Wendepunkt, gleiche Strecke zurück dann kommt der erste Knackpunkt. Die Palaniroad ein ca. 500 m langer Anstieg mitten in Kona
dort oben gehts dann auf den Highway Richtung Energylab. Das heißt wellige Laufstrecke ewig geradeaus kein Schatten nur pralle Sonne und mitten durch die Lavawüste. Was einem dort am Leben hält sind die Getränkestellen mit all den freundlichen und gutgelaunten Helfern die zum Glück alle 2,5 KM kommen. Dann kommt der 2.Knackpunkt auf der Laufstelle das Energylab man läuft vom Highway
links runter einen leichten Berg hinab zum Meer dort nochmals ca. 1,5 km parallel zum Meer zum letztem Wendepunkt hier unten werden die höchsten Temperaturen gemessen. Dieses Jahr lagen die Temperaturen, je nach Uhrzeit zwischen 37-42 Grad Hitze. Jetzt heißt es sich durchkämpfen bis zum Ziel. Irgendwie gehen die letzten 15 km auch noch rum wenn man wieder nach Kona kommt sind es nur noch 2 km bis zum Ziel
jetzt ist man kurz vor dem größtem Moment in seinem Sportlerleben, man biegt auf die ca 800 Meter lange Zielgerade ein die Zuschauer werden immer mehr bejubeln und beklatschen jeden als ob er der Gewinner wäre. Dann der größte Augenblick das Finish, Mike Reillay, der legendäre Sprecher ruft dir zu: „Christian Wolf from Germany you are an Ironman“. Geschafft, geschafft den Marathon noch in 4 Std. 5 Minuten gelaufen, nicht optimal aber bei der Hitze war nicht mehr drin. Endzeit 10 Std. 52 Minuten, sogenannter Daylight-Finisher Platz 720 von 1736 Finishen
Platz 70 von 160 in der AK 45, alles in allen ein guter Wettkampf mit dessen Ergebnis ich sehr zufrieden bin.Nach dem Rennen verbrachten wir noch ein paar ruhige schöne Tage auf Hawaii
Es war ein super Erlebnis ein Klasse Event und ein gutes Ergebnis.
Alles hat super funktioniert, angefangen bei meinem PZ3 Schwimmanzug, meinen bestens vorbereitetem Cervelo P3C Fahrrad, den Scott Makaii Laufschuh und meiner CEP Kompressionssocken großer Dank an meine Ausrüster und alle die mich unterstützt haben
Jetzt steht erst mal eine Trainingspause zur Erholung an, die Saison war sehr erfolgreich aber auch sehr hart.Viele Grüße Christian Wolf Bilder Privat / gekauft nach oben |
Vereinsmeister- TCEC Mainz 2008
Am Sonntag den 31.08.08 fanden die Triathlon-Vereinsmeisterschaften
des TCEC-Mainz statt.
Die Distanzen waren 2km schwimmen ,70 km Radfahren,und 10 km laufen
Da so eine Vereinsmeisterschaft beim TCEC traditionell keine Spass-Veranstaltung sondern
ein äußerst harter Wettkampf ist, habe ich mich im Vorfeld des Wettkampfes ein wenig geschont um am Wettkampftag fit zu sein
Ca 45 Mitglieder haben sich am Sonntag morgen um 8.00 am Freibad in Mombach
eingefunden. Der Fahrrad-Fuhrpark hätte jedem Ironman-Rennen gut zu Gesicht gestanden.
Zeitfahrrenner,Scheibenräder, Aero-Laufräder,Zeitfahrhelme alles was Triathlonherzen höher schlagen lässt.
Ich selbst habe natürlich auch mein bestes Material inkl. Zeitfahrhelm an den Start gebracht
Vor dem Start haben wir noch ein wenig diskutiert ob man wegen der kalten Wassertemperaturen die Schwimmstrecke auf 1000m reduzieren solle nach Protest der guten Schwimmer ist es aber doch bei 2000m geblieben.
Für die 40 Bahnen im 50m Becken habe ich mit Neo nur 31 min gebraucht.,aus dem Wasser raus bin ich dann zusammen mit Marcus Jores (Vizemeister) und Heiko Maris(4 .Platz)
gestürmt. Im Sprinttempo vors Schwimmbad gerannt dort den Neo aus und blitzschnell mit den nassen Klamotten aufs Fahrrad gewechselt und los gings in Richtung Wendepunkt vor Alzey. Markus und Heiko hab ich beim Wechseln überholt und ein paar andere die schneller geschwommen sind als konnte ich schon am ersten Berg nach Drais hoch überholen. Den bis dahin führenden Mark Hettwig ( 3.Platz)konnte ich noch vor dem Wendepunkt bei Alzey überholen und meinen Vorsprung bis zur 2.Wechselzone am Gonsenheimer Wald noch auf über 3 min ausbauen .
Für die ca 70 km auf dem Rad habe ich 1Std 53 min benötigt das war fast ein 38 er Schnitt.
Dann gings auf die Laufstrecke die als 3 Runden a ca 3,3 km mit Doppelwendepunkt
zu durchlaufen war. Ich konnte nach dem doch sehr harten Radfahren noch knapp unter 4 Min/km laufen . Durch die Wendepunktstrecke hatte ich immer den Überblick wie groß mein Vorsprung war und konnte deshalb in der letzten Runde das Tempo etwas reduzieren .
Nach ca 39 min lief ich dann durch das Ziel mit einer ges.Zeit von 3Std5min
Ich habe mich natürlich sehr gefreut mal Vereinsmeister zu werden
Und als Test für den Ironman am 11.Oktober auf Hawaii war ich sehr zufrieden.
Großen Dank gilt allen Helfern die ein wirklich guten Job gemacht haben
und unseren Vereinsmeisterschaft super organisiert haben. ANFANG |
Der Tanz auf dem Vulkan oder road to KonaAm 24.Mai 2008 fand auf der Vulkaninsel Lanzarote der Ironman-Triathlon statt.
Das heißt 3,8 km schwimmen im kalten welligen Meer,180 km Rad fahren mit ca. 2800 Höhenmetern über den Vulkan und durch die endlosen Lavafelder, einem Wind, der dich fast vom Fahrrad weht und zur Krönung den Marathonlauf in der senkenden Sonne bei brütender Hitze auf der schattenlose Strandpromenade von Puerto del Carmen, deshalb gilt der Ironman-Lanzarote als der schwerste aller Ironman-Rennen weltweit. Hört sich doch gut an oder? Dieses Jahr war Teilnehmerrekord d. h. es waren ca. 1.300 Athleten aus aller Welt gemeldet. Mein Ziel war es mich für die Ironman WM im Oktober auf Hawaii zu qualifizieren. Es wurden 10 Plätze für Profis und 50 Plätze für die AK vergeben sogenannte Slots d. h. ich müsste das Rennen in meiner Altersklasse weit vorne beenden, denn ein fünfter Platz war der letzte Slot. Ein schwieriges Unterfangen, da ich durch vorheriges Studieren der Startliste schon einige Jungs entdeckt hatte, die normalerweise schneller sind als ich (man kennt sich in der Szene), aber mein Training war bis zum Wettkampf perfekt gelaufen. Sehr geholfen haben mir auch die 10 Tage Trainingslager auf Mallorca im März, wo ich mit ein paar Leuten super trainiert habe (Veranstalter war Wolfs Laufladen als Laufen in Mallorca) und ein paar Wettkämpfe in der Vorbereitung mit guten Ergebnissen stimmten mich doch optimistisch. Meine Frau und ich reisten eine Woche vor dem Rennen nach Lanzarote an. So konnte ich mich an das Klima gewöhnen und auch noch einige Kräfte sammeln. Einige lockere Trainingseinheiten waren noch auf dem Plan und dann kam endlich der Renntag. Die übliche Aufgeregtheit und Nervosität wie immer. Ja auch nach17 Jahren Ausdauersport mit mehr als 150 Wettkämpfen davon 25 Marathons und 7 Ironmans und 12 Powerman Duathlons ist das noch so. Dann der Startschuss, rein ins kalte wellige Meer mit ca. 1.200 anderen Athleten. Man glaubt gar nicht wie eng es in so einem weiten Meer werden kann. Nach viel hauen und drängeln beendete ich das Schwimmen nach 1.06 Std., was für mich eine kleine Enttäuschung war. Eigentlich kann ich das 5 Minuten schneller, aber was soll´s, dachte ich mir abgerechnet wird am Schluss. Dann ging´s weiter auf´s Rad. Ok Rad fahren ist ja meine Stärke, das hab ich ja schon oft gezeigt. Es lief auch zum Glück sehr gut. Ich war nur am Überholen arbeitete mich im Feld weit nach Vorne, sparte mir aber noch Kräfte auf für´s anschließende Laufen. Nach 5.42 Std. kam ich an die 2-te Wechselzone. Für die vielen Berge und den starken Wind eine super Zeit. Jetzt noch der Marathon 42 KM laufen bei dieser Hitze eine gewaltige Aufgabe, aber man will es ja nicht anders. Es war verflucht hart, aber die Laufstrecke auf Lanzarote hat den Vorteil, dass sie eine Doppelwendepunktstrecke ist, die man 4-mal durchlaufen muss und dadurch die Konkurrenz immer im Blick hat. Irgendwann merkte ich, dass nicht mehr viele in meiner AK vor mir waren und die Hoffnung auf einen Slot wuchs. Bei KM 23 überholte ich einen Bekannten aus meiner AK, den ich gleich auf seine Platzierung ansprach. Er meinte, dass er sicher sei zurzeit auf Position 3 zu liegen. Daraufhin stieß ich einen inneren Jubelschrei aus und ab da lief es umso besser für mich. Das müssen die Endorphine gewesen sein oder das sogenannte Runnershigh. Am Schluss stand eine 3.42 Std. auf der Uhr, das war meine bis dahin beste Marathonzeit bei einem Ironman.
Meine Endzeit war dann 10.48 Std., das war ein 3-ter Platz in der AK 45 und damit hatte ich mir den Hawaii-Slot gesichert. Das war mein perfektes Rennen. Am Sonntag habe ich mir dann mein Hawaii-Slot
abgeholt und mir meinen Traum von Hawaii zum 2-ten Mal erfüllt. Im Jahr 2005 war ich schon mal da, aber dieses Mal war es aus verschiedenen Gründen überwältigender für mich. Das Größte war dann die Siegerehrung. Ich bei einem Ironman auf dem Podest mit einem super Pokal, den ich bekommen habe. Eine Riesenmenge Teilnehmer auf der Siegesfeier, die einem beklatschen, unfassbar!!!! Davon hatte ich geträumt aber nie daran geglaubt. Das war der beste Tag in meinem Sportlerleben.Solch eine Leistung ist natürlich nicht ohne Unterstützung zu schaffen. Deshalb mein besonderer Dank an: Meine Frau und meine Familie, die das alles unterstützen Nicole und Michael vom Laufladen, die mich schon jahrelang erfolgreich unterstützen, und das nicht nur mit perfekten Laufschuhen Peter Tiedje, der mich zum Triathlon gebracht und mir alles gelernt hat (er war mein Vorbild)Mamadou Ndiye Lauftrainer aus dem Senegall, der hat mich beweglich gemacht Helmuth Becker, Heinz Klink und Wolfgang Müller, die mich bei den endlos langen Läufen begleitet haben Kai Mengeling von Pro-Physio, er hat sich intensiv um meine Beine gekümmert( massiert göttlich) Radsport Smit aus Gustavsburg, die haben meinen tollen Renner aufgebaut und perfekt eingestellt und zuletzt Hans Ludwig Sattler mit seinem Schwimmtrainning habe ich mich enorm verbessertEs ist toll und hilfreich wenn man solche Freunde hat!Den größten Anteil davon trägt aber meine Frau, die mich immer unterstützt und viel erdulden muss. Jetzt ist erstmal Erholung angesagt dann geht die Vorbereitung für Hawaii los. Ihr hört dann wieder von mir! Viele Grüße von Christian Wolf zum ANFANG |
Rüsselsheimer Winterlaufserie beendet - jetzt taut´sIrgendwann in der grauen Vorwoche fand die Eiszeit ihr Ende und globale Erwärmung machte auch den Wald am Lindensee von Mammut Martin, Säbelzahntiger Thorsten, Faulpelz Christoph und Opossum Heinz zu einem wärmeren, komfortableren Fleckchen Erde. Eigentlich konnte also jeder mit Ausnahme vielleicht eines gewissen, stets vom Pech verfolgten Eichhörnchens Karin zufrieden und glücklich sein, als die Teammitglieder vor dem Start zum letzten Lauf der 27. Rüsselsheimer Winterlaufserie eine unschöne Entdeckung machten. Die Sonne hatte das Eis im Wald um den See aufgeweicht und gute, schnelle Zeiten waren nicht mehr zu erwarten. Ice Age II lässt grüßen. Aber das Wolfs Running Team konnte die guten Platzierungen beim 10 km-Auftaktrennen und beim zweiten Lauf über 15 km im November 2008 bestätigen: Dreimal in Folge ging Platz 1 der Mannschaftswertung der Männer an das Team vom Mainzer Laufladen. Daneben belegte Karin Platz 2 bei den Frauen, Platz 84 Gesamt, und verwies ihr Geburtstagskind Christoph auf Platz 86 Gesamt! Vielleicht hätte er doch etwas früher starten sollen. Martin musste sich trotz seiner schnellen Zeit von 34:45 min (inklusive Sturz auf dem glatten Boden!) leider mit Platz 2 Gesamt begnügen, gewann jedoch seine Altersklasse. Thorsten wurde Gesamt 20. und 3. seiner Altersklasse, gefolgt von Heinz als 30. Gesamt und 7. seiner Altersklasse.Im Herbst 2008 war die 10 km-Runde zu Beginn dieser Winterlaufserie wesentlich besser zu laufen. In der Nähe von Start und Ziel an der Albrecht-Dürer-Schule in Rüsselsheim sind die Wege zwar asphaltiert und waren zumindest streifenweise geräumt und abgestreut. Nach Verlassen des Rüsselsheimer Stadtteils Haßloch hatten wir jedoch eine geschlossene, aufgeweichte Schneedecke vor bzw. unter uns. Bei jedem Schritt rutschten die Füße ganz leicht nach hinten. Das war nicht nur anstrengender, weil ungewohnt, sondern kostete einfach Zeit. Von den eigentlich gut befestigten Wegen im Naherholungsgebiet Horlachgraben und im Rüsselsheimer und Raunheimer Wald haben wir leider nichts zu spüren bekommen. Der Schnee war weich und glatt. Vielleicht wären Schneeschuhe besser gewesen. Aber was soll´s, es war schließlich eine Winter-Laufserie.Nach dem Startschuss bildete sich recht schnell eine lange Schlange von Läuferinnen und Läufern. Es gab ausreichend Platz, aber jeder suchte ein festgefahrene Spur im Schnee. Von meinem Vorhaben, die 40 min zu unterbieten, musste ich gleich Abstand nehmen. Bei guten Bedingungen hätte es gepasst. Im Ziel stellten wir nämlich fest, dass im Schnitt jeder rund 2:30 min auf die beabsichtigte Zeit verloren hat. "Verloren" darf man wörtlich nehmen, lag diese Zeit doch nun im Schnee.Im Wald musste ich ungefähr bei km 3 das Feld ziehen lassen und hatte dann nach vorne wie nach hinten so viel Platz, dass ich mich gar nicht mehr wie in einem Rennen fühlte. Es war wie bei einem schnellen Trainingslauf. Da es bei einer Zeit knapp über 4 min/km unverhältnismäßig anstrengend war, ging dann doch meine Moral auf Grundeis. Weit und breit keine Gruppe, mieser Untergrund und am Ende auch noch Regen, der den Schnee noch rutschiger machte. Wenn ich nicht für die Staffel gelaufen wäre, hätte ich bestimmt noch einen Gang zurück geschaltet. So wusste ich aber, dass es auch auf meine Zeit ankommt. Und die Möglichkeit, dreimal in Folge die Mannschaft zu gewinnen, war doch motivierend. Am Ende hatten wir uns wieder Platz 1 gesichert und blieben als einzige Mannschaft mit 1:57:14 h unter der 2-Stunden-Schallmauer. Sehr erfreulich war auch das Abschneiden des Teams in der Serienwertung nach drei Läufen über 10, 15 und 10 km. Martin belegte mit einem Rückstand von nur 9 s den 2. Platz und siegt in seiner Altersklasse. Karin gewann die Frauenwertung und wurde 35. der Gesamtwertung. Ich freue mich über Platz 12 der Serienwertung und bin 4. meiner Altersklasse geworden.Vor der Siegerehrung, noch bei der kurzweiligen Startnummern-Tombola, wurde Team-Mitglied Christoph gleich doppelt überrascht: Zum einen bekam er von seiner Karin
einen riesigen Geburtstagskuchen mit bestimmt fast hundert Kerzen drauf und zum anderen sangen ihm alle Anwesenden ein Geburtstagsständchen. Bei der anschließenden Feier im kleinen Kreis wurden auch sogleich die flüssigen Siegprämien des Teams aufgebraucht. Dr. Heinz Klink anfang |
| 21. ARQUE-LAUF am 9. November 200817.248 €/m Long-Jog in den frühen Morgenstunden von Kelkeim nach Mainz. Kein Wettkampf, sondern ein an gemeinsames Training erinnernder lockerer Landschaftslauf in der Gruppe, bei regnerisch trübem Herbstwetter, 8 - 13 °C und wenig Wind waren eine willkommene Abwechslung für Team-Mitglied Heinz Klink. Mit fast 650 Läuferinnen und Läufern ging es in fünf Leistungsgruppen durch den herbstlich eingefärbten Kelkheimer und Hofheimer Wald, durch die Taunus-ausläufer und den Regionalpark am Main entlang, über den Rhein bis zum Mainzer Dom. Wenn ARQUE-Lauf, dann muss es für mich schon die klassische Distanz über 17.248 €m (33,7 km) sein. Allerdings ist es eine gute Idee, die Langstrecke durch 3 familienfreundliche Sprint-Wertungen zu ergänzen. Gerade die Hügel am Anfang hinter Kelkheim werden so gespart. Je nach Kondition bietet sich die Möglichkeit, auf den Unterdistanzen an den offiziellen Verpflegungspunkten - über 4.048 €m (7,9 km), 6.948 €m (13,6 km) sowie 10.848 €m (21,2 km) zwar getrennt zu starten, aber gemeinsam am Mainzer Dom die Ziellinie zu überqueren. Der ARQUE-Lauf wird bereits seit 1988 jährlich ausgetragen. Ich war in meinen Laufanfängen im Jahr 2000 und gleich darauf im Jahr 2001 erstmals am Start. Damals war der Lauf übrigens "nur" 31.161.m lang. Nicht nur die Strecke begeistert mich, sondern auch das Laufen zum Saisonende für einen guten Zweck. Hinter der Abkürzung ARQUE steht die ARbeitsgemeinschaft für QUErschnittgelähmte mit Spina bifida/Rhein-Main-Nahe e.V. Dies ist ein Zusammenschluss von Eltern, deren Kinder querschnittgelähmt zur Welt gekommen sind. Davon betroffen ist auch der heutige Race-Director und fünfmalige deutsche Meister auf den Mittelstrecken, Michael Lederer, der den ARQUE-Lauf ins Leben rief, als er am Silvestermorgen 1988 von seinem Wohnort Kelkheim zur Mainzer Universitätsklinik lief, um seinen mit einer angeborenen Querschnittlähmung zur Welt gekommenen Sohn Matthias zu besuchen. Lederer, der mit Karl Fleschen, Harald Hudak und Thomas Wessinghage noch heute den Weltrekord über 4 x 1.500 Meter hält, ist zweiter Vorsitzender der Arque. Heute ist der ARQUE-Lauf im Rhein-Main-Gebiet zu einem Kultereignis geworden. Unter Berücksichtigung der Anfahrt von Mainz nach Kelkheim, sei es im Privatauto oder mit dem offiziellen Shuttlebus, ist die die Startzeit um 9 Uhr absolut in Ordnung. Schließlich will man fast 34 km unter die Füße nehmen und zwar in fünf Leistungsgruppen, die mit festgelegtem Tempo bis zum Ziel zusammen bleiben. Wie bereits in der Vergangenheit hatte ich mich für Gruppe B entschieden, das heißt, 5 min/km und eine Laufzeit von 2:49 h. 4:30 min/km in Gruppe A wäre schon ein sehr schneller Lauf, was mir in den 3 Regenerationswochen vor dem Start des Aufbautrainings gar nicht passen würde und Gruppe C mit 5:30 min/km wäre mir dann doch zu locker.Gestartet bin ich bei dem traditionellen Simultan-Parallel-Start am Sportplatz „Am Reis“ in Kelkheim-Hornau. Die anderen Läufer liefen gut getimt am Sportplatz „Charlottenweg“ in Kelkheim-Mitte los. Frisch war es. So ohne Warmlaufen am Start stehen, war leicht unangenehm. Vor allem weil es etwas zu regnen begann. Aber die Faustformel, ein Läufer soll sich immer so anziehen, dass er vor dem Start leicht fröstelt, stimmte auch in diesem Fall. Unterwegs war mir nicht mehr kalt. Ohnehin gehört es für mich zum ARQUE-Lauf, das farbige T-Shirt des Veranstalters zu tragen. Der Mainzer Laufladen wird es mir nachsehen, dass sein Logo verdeckt war.In meiner Gruppe war zunächst nur ein Pacemaker und der hatte selbst nach eigener Aussage nicht so ein gutes Tempogefühl. Es war aber auch schwer, bei den Gefällstücken die 5 min/km zu treffen. Da half aber dann doch meine neue Garmin 405. Programmiert hatte ich die Daueranzeige km/h und die automatische Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit des jeweils letzten vollen Kilometers. Eine ganz prima Sache.Nach dem Zusammenschluss der Gruppen trafen wir das Tempo besser und bei mir war die Überraschung groß, meinen Lauffreund Frank aus Bodenheim mal wieder zu sehen. Er war das erste Mal dabei. Gemeinsam ging es in einer munter plaudernden Gruppe durch den Wald um Kelkheim und Hofheim. Hier gab es dann doch mal ein paar Steigungen und Gefällstücke, aber auch flotte Blasmusik und einen inoffiziellen Teestand, bei dem nur gut gemixter Jagertee ausgegeben wurde. Immerhin auf 300 m üNN liefen wir über den Lorsbacher Kopf und dann stetig abwärts bis Hofheim. Dort gab es Tee, Cola und Bananen bei der ersten Rast. Hier nutzte ich die Pausengespräche um andere Läufer von den technischen Finessen meiner Garmin 405 zu überzeugen. Einige kannten das Vorgängermodell oder welche von Polar, aber nicht nur nach meiner Meinung ist die Garmin 405 für Training und Wettkampf einfach genial. Dabei nutze ich manche Möglichkeiten gar nicht, weil ich nicht nach dem Training noch 30 min am PC sitzen möchte. Das überlasse ich den Technikfreaks.Im Regionalpark war die Streckenführung auch noch etwas anspruchsvoller, aber zum Glück hielt das Wetter. Es gab nur vereinzelt ein paar Regentropfen und kaum Wind. Trotz grauem Himmel konnten wir an der Flörsheimer Warte die Aussicht über das Rhein-Main-Gebiet genießen. Entspannt ging es weiter durch die „Flörsheimer Schweiz“ und dann am Main entlang bis fast zur Rheinmündung. Hier war fast alles flach. Erst in Kostheim merkte ich, dass ich in diesem Jahr noch keine 35er im Training gelaufen war. Mehr als 25 km waren es bisher nicht. Die Waden zwickten und es ging nicht mehr so locker wie am Anfang. Aber schließlich kann man ab da schon den Dom sehen. Das Ziel war also nicht mehr weit. Auf der Theodor-Heuss-Brücke wurde dann, wie in jedem Jahr, der traditionelle Schlachtruf "Erbarme! Zu spät, die Hesse komme!" eingeübt. Ruck Zuck waren wir am Liebfrauenplatz vor dem Dom angekommen.Verpflegung und Getränke gab es hier reichlich. Sogar heiße Suppe für jeden. Die konnte ich jetzt auch gut gebrauchen. Das Ziel war für mich noch nicht das Endziel, da ich die vier Kilometer vom Dom bis nach Hause auch noch gelaufen bin. Wegen der vielen Ampeln und dem aufkommenden Wind in den feuchten Laufshirts war das aber nicht mehr so toll. Vorbei an 05er-Fans habe ich damit aber die 38 km voll gemacht und die Sauna am Nachmittag um so mehr genossen.Heinz Klink zum ANFANG |
Rüsselsheimer Lindenseelauf am 11. Oktober 2008Ein ganzes Rudel Wölfe hat am Samstag im Rüsselsheimer und Raunheimer Wald beim 10 km-Auftaktrennen zur 27. Lindensee-Volkslaufserie 2008/2009 zugebissen. Neben sehr guten Einzelergebnissen sowohl im Gesamtklassement, als auch in den Altersklassen von Karin, Martin, Michael, Christoph und Heinz, hat das Running Team die Mannschaftswertung der Männer gewonnen.Bereits seit 27 Jahren gibt es diese Winterlaufserie, die eigentlich schon im Herbst beginnt, einen weiteren Lauf über 15 km im November vorsieht und im Januar wieder mit einem 10 km-Lauf endet. Ergänzt werden alle Läufe um einen 5 km Schnupperlauf. Walker sind nur vereinzelt anzutreffen.Start und Ziel sind an der Albrecht-Dürer-Schule in Rüsselsheim, Feuerbachstraße. 85. Parkplätze sind dort und in der näheren Umgebung locker zu finden und auch per Bus ist die Schule gut erreichbar. Gelaufen wird zunächst durch den Rüsselsheimer Stadtteil Haßloch, durch angrenzende Wohngebiete mit schmalen Wegen, ungefähr Richtung Waldschwimmbad, durch das Naherholungsgebiet Horlachgraben und dann durch den Rüsselsheimer und Raunheimer Wald auf jeweils asphaltierten oder zumindest gut befestigten Wegen wieder zurück. Den namensgebenden Lindensee erreicht der 10er jedoch nicht.Haßloch durchaus einen Bezug zu Mainz. Noch ein Grund mehr, neben der weitgehend flachen und von einigen engen Kurven abgesehen schnellen Strecke, für das Mainzer Wolfs Running Team dort an den Start zu gehen. Im Jahr 1155 erwarb nämlich der Abt des Mainzer Stiftes Sankt Alban einen Hof in Haßloch und bewirtschaftete ihn. Das Dorf, in dem der Hof lag, wurde bald aufgegeben. 1330 erwarben die Herren von Falkenstein den Besitz. Es wurde eine Wasserburg eingerichtet, die sich zum Raubritternest entwickelte. Ein ideales Gebiet für Wölfe also. 1356 wurde die Burg Haßloch von Erzbischof Gerlach von Mainz besetzt und erhielt von Kaiser Karl IV. das Recht zur Stadtgründung. Das hat man jedoch versäumt und so blieben die Erzbischöfe die unangefochtenen Besitzer und im Jahr 1805 wurden die Überreste der Burg von der Gemeinde erworben. Das räumliche Zusammenwachsen mit der benachbarten Stadt Rüsselsheim und deren wirtschaftliche Orientierung führte im Jahr 1951 zur Eingemeindung.Der Lindenseelauf führte das mit fast 300 Startern gut besetzte Hauptfeld am Anfang durch das Naherholungsgebiet an der Horlache. Offensichtlich hatten sich dort am Horlachgraben in der Nacht zuvor einige Wildschweine nach Essbarem umgesehen und dabei eine schöne Rasenflächen umgepflügt. Offensichtlich hat die Polizei nicht alle Wildschweine getroffen, die vor einigen Tagen einen Ausflug in die Innenstadt unternommen hatten. Auch andere Sportler waren dort anzutreffen, wobei ich einfach unterstelle, dass es Sport-Angler waren.Nach dem Startschuss, der keiner war, weil der Revolver versagte, musste sich das Feld schnell sortieren, weil es auf dem ersten Kilometer durch Nebenstraßen des Wohngebiets ging. Am Horlachgraben war dann schon wieder etwas mehr Platz. Der erste Kilometer war bestimmt zu kurz, also im Wortsinn ver-messen. Ich wollte knapp über 4 min/km laufen, strebte eine Gesamtzeit von rund 41 min an und las beim ersten Kilometerschild 3:42 min auf der Uhr ab. Bei km 2 waren es dagegen 8:04 min. Im Wald dürfte die Vermessung etwas besser gewesen sein. Ich lief trotz der kleinen, langgezogenen Hügel etwas unter 4 min/km und hatte eine gute Gruppe erwischt. Offensichtlich versuchte ein erfahrener Läufer einen Freund zu einem U 40 zu machen, so dass ich mich später an den beiden orientieren konnte. Hatte ich doch zwei Wochen zuvor in Griesheim auf der Zwiebelmeile versucht, unter 40 min zu bleiben und musste zurückstecken, weil ich einfach noch nicht so weit war. Jetzt hatte ich diese Zeit zum Greifen nah.Obwohl das Führungsfahrrad einmal falsch abgebogen und die Strecke deshalb rund 20 bis 30 m kürzer war, aber schwieriger gewesen sein soll, waren die 39:59 min durchaus drin. Vielleicht waren es die 4 s bis km 2, vielleicht aber auch die 4:04 min für den letzten Kilometer. Jedenfalls stand am Ende 40:04 min in der Ergebnisliste. Im Nachhinein bin ich der Meinung, es lag daran, dass mich meine Frau am Abend zuvor verführt hat. Nicht so, wie Ihr jetzt denkt - das kann durchaus leistungssteigernd und motivierend sein. Nein, sie wollte in Gonsenheim die 1. Mainzer Schnitzelranch kennen lernen und verführte mich zu einem scharfen Chillischnitzel mit Pommes. Da es dazu Oktoberfestbier gab und zwar zwei Halbe, komme ich genau auf 4 s. Trotzdem hat unser Team prima abgeschnitten:Martin 3. Gesamt 1. M30
Michael 19. Gesamt 7. M40
Christoph 21. Gesamt 3. M
Heinz 48. Gesamt 9. M40
Karin 126. Gesamt 1. FErfreulich war die rasche Siegerehrung direkt nach dem Lauf und ganz kurzweilig die Startnummern-Tombola. Neben praktischen, teils wertvollen Gewinnen verkürzte dies auch die ohnehin knappe Wartezeit. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, bei der ich sicher nicht zum letzten Mal war.Dr. Heinz Klink
zum ANFANG
4. Hochheimer Weinberglauf
Am 21. September 2008 haben die Wölfe in Hochheim auf der neuen 15 km-Strecke bei optimalen äußeren Bedingungen zugebissen: Martin Skalsky gewinnt als Gesamtsieger auch die AK M30 und Dr. Heinz Klink gewinnt als 13. Gesamt die AK M45.
Dabei heißt es in der Ausschreibung zum 4. Hochheimer Weinbergslauf mit seinem 1000 m- Kinderlauf, der schon traditionellen 7,5 km-Runde und der neuen 15 km-Doppelrunde so
schön: „ Es zählt nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem Gesundheit, Spaß und Erlebnis.“
Aber gute Platzierungen und Siege in den Altersklassen auf der gar nicht einfachen Strecke machen natürlich noch etwas mehr Spaß.
Immerhin 83 Läuferinnen und Läufer hatten sich für die 15 km entschieden. Dies genügte der
Turngemeinde Hochheim allemal, für eine Aufnahme dieser Distanz in ihre Veranstaltung. In der Ausschreibung war dieser Lauf noch nicht definitiv, sondern abhängig von ausreichender
Teilnehmerzahl. Leider rekrutierte der 15 er seine Teilnehmer wohl zu einem großen Teil aus letztjährigen 7,5 km- Läuferinnen und Läufern. Viele haben sich auf die längere Distanz upgegraded, wie es bei den Fluggesellschaften heißen würde. Waren es 2007 noch 463
Teilnehmer auf der 7,5 km-Strecke, reduzierte sich diese Zahl auf 314 in 2008. Insgesamt als 66 weniger als im Vorjahr.
Dabei haben alle Nichtläufer etwas verpasst, obwohl Umkleiden nur begrenzt und Duschen nicht vorhanden waren. Strecke, Organisation und liebevolle Bewirtung der Läufer und Gäste
gleichen das wieder aus. Pünktlich um 11 Uhr starten die Läuferinnen und Läufer der 15 km, kurz danach um 11:10 Uhr die Gruppe über eine Runde von 7,5 km und wieder etwas zeitversetzt die Walkerinnen und Walker des 7,5 km-Kurses. Dadurch war es nicht zu vermeiden, dass die 15 km-Läufer die Walker passieren mussten. Meist war dies auch problemlos möglich, aber gerade in der engen Bahnunterführung war das Überholen von Nordic-Walkern nicht mehr lustig. Der gerade wieder frisch gekürte Senioren-Weltmeister im Straßenrennen Bruno Podesta, der mit seiner Rennmaschine vor dem Läuferfeld fuhr, hätte hier etwas mehr für freie Bahn
sorgen können. Nächstes Jahr sollte er eine Trillerpfeife mitnehmen oder zumindest lautstark darauf hinweisen, dass flotte Läuferinnen und Läufer folgen. Nicht alle Walker sind Nordic- Walker, aber viele sind auch Nordic-Talker und deshalb mehr mit sich als dem Umfeld beschäftigt.
Witzig war der „Besenwagen“. Am Ende des Feldes fuhr nämlich der Präsident der TG Hochheim 1845 e.V. Georg Schäfer mit der Deutschland-Fahne am Fahrrad. Ob er erschöpfte Läufer auf den Gepäckträger schnallen musste, habe ich aber nicht gesehen.
Gestartet wurde am Bootshaus des Kanuvereins. Bis auf eine kleine Steigung waren die ersten 2,5 km ziemlich flach. Bei frischen 17° C hatte ich mir vorgenommen, auf der ersten Runde
erst mal die Strecke zu begutachten und nicht zu schnell zu laufen. Der erste Kilometer in 4:03 min und der zweite in 4:06 min war mir daher ganz angenehm. Die Spitzengruppe mit Martin war mit 3:50 min/km unterwegs und dazwischen war eine 4-köpfige Verfolgergruppe,
die ich bewusst ganz langsam wegziehen lies. Ab ins Gebirge der Hochheimer Weinberge ging es hinter km 2,5. Ganz heftig war die
Unterführung der Bahn. Gleich beim Verlassen des Mainuferweges eine satte Steigung und in der Unterführung die Wahl zwischen schmaler Treppe oder betonierter Rampe. Danach kam
ein weiterer Anstieg. Nördlich der Bahnlinie ging es zurück Richtung Hochheim, vorbei am Königin-Victoria-Denkmal, an der Weinbergsaussicht, der Weinbergskapelle zur Kirche St. Peter und Paul. Bis km 6 noch mehr bergauf als bergab. Die zweiten 3 Kilometer absolvierte ich in 12:55 min und versuchte, mich auf dem
Gefällstück zur Autobahn etwas auszuruhen und Kraft zu sammeln für die zweite Runde. Wusste ich doch jetzt, was mich noch mal erwartete. Über die Südanbindung führte die Laufstrecke nun weiter durch Reben und Schrebergärten, durch das Viadukt erneut unter der Bahnlinie hindurch, unter der Autobahnbrücke entlang, Richtung Maindamm. Hier war der Weg geschottert und staubtrocken, aber gleichwohl gut zu laufen. Die letzten 500 m der ersten Rund führten über den Damm oberhalb der Mainuferwiesen, vorbei am Bonifatius-Gedenkstein zurück zu Start und Ziel. Auf der eigentlichen Zielgeraden war die Absperrung für Autos leider nicht ganz dicht, so dass ich doch etwas verwundert war, als plötzlich ein Auto neben mir vor. Wir 15 km-Läufer sollten links am Zielkanal vorbei laufen, weshalb ich mich so kurz vor dem Ziel etwas zur Straßenmitte orientiert und der Opelfahrer gleichzeitig dachte, auch hier gelte für ihn das Rechtsfahrgebot. Die Beifahrerin zuckte zusammen und der Fahrer bremste erschrocken, als ich durch heftiges Klopfen an die
Seitenscheibe signalisierte, dass mir sein Außenspiegel doch etwas zu nahe gekommen war. Mit frischem Adrenalin im Blut nahm ich sodann die zweite Runde unter die Füße. Nun zahlte es sich aus, dass ich auf den ersten 7,5 km nicht ganz am Limit gelaufen war. Ich war nur geringfügig langsamer als in der ersten Runde und konnte zwei Läufer überholen, die aus den beiden vor mir liegenden Gruppen heraus gefallen waren. Das baute mich natürlich ebenso auf, wie das Überholen von einigen 7,5 km- Läufern und Walkern. Außerdem wartete nun das Ziel und nicht eine weitere Runde. Nach 1:06:45 h hatte ich es erschöpft, aber zufrieden erreicht.
Dr. Heinz Klink zum ANFANG |
Sparkassenmarathon / 1. Darmstadt-Marathon am 6. September 2008 Erfolgreicher Marathon-Auftakt in Darmstadt. Über 6.000 Teilnehmer liefen am letzten Samstag bei guten äußeren Bedingungen auf der anspruchsvollen Strecke zwischen Nieder-Ramstädter-Straße am Böllenfalltor und Hochschulstadion Marathon, Halbmarathon, 10 km und Marathon-Staffel. Dabei sein durfte jeder, nur die 10 km waren Sparkassenmitarbeitern vorbehalten. Erst "Koberstadt", dann Darmstadt
Genau 13 Tage nach dem Koberstädter Halbmarathon hatte ich mich für den 1. Darmstädter Halbmarathon entschieden. Schließlich wollte ich ganz ungeduldig feststellen, ob der Wiedereinstieg in ein regelmäßiges Lauftraining Früchte zeigt. Auf der Waage kann ich es bereits ablesen, aber ich wollte es auch auf der Laufuhr sehen. Viel Hoffnung machte ich mir nicht, erwartete mich in Darmstadt doch keine schnelle City-Laufstrecke, sondern von den ersten 2 - 3 km abgesehen, ein schöner Landschaftslauf mit erheblichen Hügeln und nahezu ständig profiliertem Gelände und etlichen Höhenmetern. Trotzdem war ich im Ziel mit 1:37:37 h genau 1:21 min schneller. Das darf so weiter gehen.Darmstadt - Kultur und Wissenschaft trifft Laufsport
Während man "Koberstadt" nur schwer finden kann, ist Darmstadt doch jedem bekannt. Die Touristinfo der Stadt betont den Schnittpunkt zwischen Odenwald und Bergstraße, zwischen grünem Naturparadies und den malerischen Weinhängen über der Rheintalebene und hebt Darm-
stadt als ehemalige Hauptstadt des Großherzogtums Hessen hervor. Restaurierte Fassaden der vielen Gründerzeithäuser, Schlösser, Gärten und nicht zuletzt das berühmte Jugendstilensemble der Künstlerkolonie Mathildenhöhe sind die Hauptattraktionen der „kleinen Großstadt” und fordern zu vielfältigem Kulturgenuss auf.Dabei muss ich an meine Abi-Zeit in Darmstadt zurück denken und an die Grohe-Kultur, die wir damals das eine oder andere Mal gepflegt haben. Aber auch daran, dass uns unsere Sportlehrerin Frau Elfriede Müller, die mit altersgrauen Haaren schneller war als wir, durch den Wald um das Böllenfalltor gescheucht hat, Stundenläufe. Ihr damaliger Tipp: Erst nach 33 min wenden, dann kommt ihr genau bei 60 min wieder am Start an. Recht hatte sie. Um 1900 eines der Zentren des Jugendstils, ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt heute unter anderem Sitz des Europäischen Operationszentrums für Weltraumforschung, einer Technischen Universität und der Fachhochschule Darmstadt, seit 1949 der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie des Deutschen PEN-Zentrums. Übrigens wird in alljährlicher Tradition in Darmstadt der wichtigste deutsche Literaturpreis, der Georg-Büchner-Preis vergeben, benannt nach dem hier politisch aktiven Schriftsteller und Revolutionär. Nicht unerwähnt bleiben darf schließlich der Datterich, eine bekannte Lokalposse von Ernst Elias Niebergall aus dem Jahr 1841, herrlich zu lesen und ab und zu im Staatstheater Darmstadt zu sehen. Und nach Traisa sollte mich ja auch der Halbmarathon führen, eher wie net.An dieser Stelle darf letztlich nicht vergessen werden, dass in Darmstadt schon vor über 30 Jahren der Lauftreff erfunden wurde. Und es gibt zahlreiche weitere, erstklassige Laufveranstaltungen. Ich möchte nur mal den Darmstädter Frauenlauf, den überregional bekannten, hochkarätigen Crosslauf auf der Lichtwiese und den äußerst abwechslungsreichen, international besetzten Stadtlauf, bei dem es auch einige Treppenstufen hoch geht, erwähnen.Start um 8:30 Uhr
Nach Begrüßungsreden ging es bei leichtem Nieselregen pünktlich auf die Sekunde los. Es war ein Massenstart sämtlicher Teilnehmer aller Strecken. Zum Glück war das Einordnen in die Startaufstellung relativ gut kontrolliert worden, so dass es zumindest im vorderen Starterfeld kaum Probleme gab. Auf Grund meiner Erfahrungen beim Koberstädter Halbmarathon wollte ich eine 4:30 min/km angehen - zumindest auf flachen Streckenabschnitten. Aber die gab es kaum.Bei km 1 stand eine 4:18 min auf der Uhr, für den 2. km eine 4:19 min. Auf der breiten, gut abgesperrten und leicht abfallenden Nieder-Ramstädter-Straße, am alten Darmstädter Friedhof vorbei, war dies kein Problem. Ich musste Tempo rausnehmen. Ein Läufer aus Groß-Gerau mit Streckenkenntnis empfahl mir dies ebenfalls, wohl auch sich selbst, denn er wollte den Marathon laufen und war erheblich zu schnell. Bis km 3 wurde die Stadt über die Lichtwiese an der Technischen Universität Richtung Wald verlassen. Es kam die erste Steigung und mit der vielleicht etwas zu großen Temporeduzierung stand gleich mal 4:39 min für diesen Kilometer auf der Armbanduhr. Viel Wald
Ein großer Teil der Halbmarathonstrecke lag im Wald. Teils abgesperrte Landstraßen, meist gut befestigte Waldwege. Überraschend schwierig war die lange Steigung auf der Landstraße hoch zu laufen. Der durch tausende Auto glatt gefahrene Asphalt war im Nieselregen richtig schmierig, die Sohle meiner Wettkampfschuhe quietschte wie Autoreifen im Parkhaus und es fehlte der Grip. Nur am Fahrbandrand war es etwas besser zu laufen. In die Gemeinden Trautheim und Traisa kamen wir nicht, im Wald ging es daran vorbei. Bei km 5 war der höchste Punkt erreicht, und ich hatte für den 4. km 4:54 min und für den 5. km 4:49 min benötigt. Nun ging es nicht etwa nur wieder bergab, nein, es folgt ein ständiges Auf und Ab. Die km-Durchgangszeiten schwankten permanent und ich versuchte, mich abwärts etwas zu erholen und bergauf nicht zu überziehen. Auf dem Weg zu km 10 lagen meine Zeiten zwischen 4:24 min/km und 4:45 min/km. Gleichwohl war ich die ersten 10 km genau in 46:01 min gelaufen und die ersten 5 km in 23:00 min.Während ich beim Koberstädter Halbmarathon bei km 15 ein Tief hatte, ging es nun durchweg flott weiter. Beflügelt wurde ich auch durch die erstklassige Stimmung auf dem Weg zur Wendemarke. Viele Zuschauer, ein Streckensprecher und Musik machten uns hier auf dem so genannten Oberfeld Beine. Nach dieser parallel laufenden Wendestrecke ging es zurück in den Wald. Die Anstiege waren nicht mehr so heftig, aber flach war es nie. Während ich für die ersten 10 km 46:01 min gebraucht habe, waren es für die zweiten 10 km 46:48 min. Also wunderbar gleichmäßig durchgezogen. Lange vor den letzten 1,1 km war der Stadionsprecher zu hören und nach dem Durchlaufen des Marathontores im Hochschulstadion auch das Ziel zu sehen.Medallie und Urkunde
Gleich nach der Ziellinie, nun allerdings im stärker werdenden Regen, bekam ich meine Ehrenmedallie, die leider nur mit Sparkassenmarathon und Datum beschriftet ist und kurz darauf konnte ich mir nach der reichlichen und guten Verpflegung im Zielbereich meine Urkunde abholen. Platz 14 in der AK M 45 und 96. Platz nach Einlauf ist darauf vermerkt. Dabei handelt es sich wohl um die offene Wertung ohne Sparkassenmenschen. Von allen 1.840 HM-Läufern war ich der 232. und in der AK der 46. Mit Sicherheit aber einer der Läufer, der im Ziel mit sich und dem Lauf zufrieden war.Dr. Heinz Klink zum ANFANG |
30. Koberstädter Wald-Marathon am 24. August 2008Schon seit 1979 richten die Organisatoren der SG Egelsbach/SV Erzhausen den Koberstädter Wald-Marathon aus. Das positive Echo bestätigt die Einschätzung des Vereins in der Ausschreibung, dass die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen zeigen, dass hier eine interessante, sportliche Veranstaltung entstanden ist. Angefangen hat man 1979 mit insgesamt 110 Läuferinnen und Läufern bei Marathon und Halbmarathon. Im letzten Jahr waren es stattliche 1351 Sportlerinnen und Sportler und so durfte sich der Veranstalter in 2008 über 192 Marathonis und 1371 Halbmarathonis im Ziel freuen.Sicher wurde diese gestiegene Teilnehmerzahl auch begünstigt durch zahlreiche Sonderwettbewerbe auf der Marathon und der Halbmarathondistanz, nämlich MarathonMeisterschaft der Region Hessen Süd und des Kreis Darmstadt Dieburg und nicht zuletzt die Hessenmeisterschaft Halbmarathon. Da die Wettbewerbe zudem ergänzt wurden durch eine Mannschaftswertung, war für jeden Geschmack etwas dabei.Neben der schönen Laufstrecke, die gleich nach dem Start neben dem Stadion in Egelsbach in den nahe gelegenen Wald führt und mit einem Zieleinlauf im Egelsbacher Stadion auf der Tartanbahn endet, herrschte traumhaftes Laufwetter. Morgens in Mainz waren es noch kühle 11°C, dann aber stieg bei blauem, wolkenlosen Himmel die Quecksilbersäule im Laufe des Wettkampfs auf 20°C an. Im Wald war es immer angenehm frisch und Wind war so gut wie nie zu spüren. So darf man das bei einem Wald-Marathon und -Halbmarathon erwarten. Wegen der Bezeichnung "Koberstädter" Waldmarathon war ich schon immer mal neugierig auf diese Veranstaltung. Dass sie gar nicht weit weg in Egelsbach stattfindet, erschließt sich aber nicht sogleich. "Koberstadt" ist nämlich eine schon sehr alte Bezeichnung für den ausgedehnten Wald zwischen Frankfurt und Darmstadt. Marathon im August muss aber nicht unbedingt sein und so entschloss ich mich, nach langer Wettkampfpause, von dem North Sea Beach-Marathon im Urlaub in Dänemark einmal abgesehen, zwecks Standortbestimmung den Halbmarathon unter die Füße zu nehmen. Das lockere Joggen am Tag vor dem Wettkampf verlegte ich kurzerhand auf die 8,9 km-Runde des 4. Hoffestlaufes in Sörgenloch, der vom Sponsor Mainzer Laufladen und dem Weingut der Familie Sieben veranstaltet wird und immer einen Besuch wert ist. Allerdings war ich hier mit knapp unter 5 min/km doch etwas außerhalb des Bereichs unterwegs, den man üblicherweise als Jogging oder REKOM-Lauf bezeichnet.Am Sonntag hatte ich trotzdem ein gutes Gefühl in den Beinen und wollte vorsichtig mit 4:30 min/km beginnen und dann je nach Verfassung steigern. Dabei war ich mir bewusst, dass es wegen der hessischen HM-Meisterschaften sicher ein schnelles Rennen werden würde und habe mich doch weiter hinten in der Startaufstellung platziert. Ohnehin hatte der Veranstalter die erste Gruppe für die Teilnehmer der Meisterschaft reserviert. Außerdem war ich nach der langen Pause etwas nervös, als ich wieder einmal mitten in einem großen Starterfeld stand. Genau das macht aber auch den Reitz solcher Teilnahmen aus. Angefangen bei dem Gewussel beim Abholen der Startnummer, Chip befestigen, Umziehen und Warmlaufen, lockere Gespräche mit bekannten oder auch unbekannten Konkurrenten, die flotte Musik im Stadion und die Stimme des Stadionsprechers über die Lautsprecheranlage, bis hin zum Aufsuchen der Startaufstellung. So was habe ich in den letzten Monaten vermissen müssen und freute mich, wieder mal dabei zu sein. Trotz großer zeitlicher und nervlicher Beanspruchung im Job, konnte ich doch immerhin in den letzten 3 Wochen wieder regelmäßig trainieren. Das verdanke ich nicht zuletzt meiner Frau, die viel Verständnis für mein Hobby zeigt und mich da und dort ganz lieb unterstützt.Nach einem absolut pünktlichen Start lief das große Starterfeld wie erwartet flott los durch das angrenzende Wohngebiet Richtung Waldrand. Nach Überqueren einer Brücke war nach knapp 2 km die erst langgezogene Steigung hinter uns und wir verschwanden im koberstädter Wald. Meist auf festen Waldwegen, ganz selten Asphalt, gab es immer mal wieder die eine oder andere lange, sanfte Steigung und eben solche Gefällstücke. Hügel konnte man das eigentlich nicht nennen, aber spürbar waren diese Wellen schon. Gewöhnlich verliert man bergauf auch mehr Zeit, als man bergab wieder gewinnt. Aber insbesondere auf den langen Geraden im Wald war so auch für Abwechslung gesorgt. Auch einige Zuschauer gab es dort, sogar außerhalb der gutsortierten Verpflegungsstellen.Das Feld hatte sich im Wald schnell einsortiert und ich hatte immer die eine oder andere Gruppe in meinem Tempo um mich herum oder auch mal vor bzw. hinter mir. Das half mir schon, einen gleichmäßigen Schnitt zu halten. Allerdings laufe ich auch alleine meist regelmäßig die anvisierte Zeit durch. Nur fehlt mir dafür im Moment noch die Routine.Und mir fehlen einfach Trainingskilometer. Mein Kopf wollte mehr, als die Beine geben wollten. Ich denke halt noch an Halbmarathon-Wettkämpfe mit Zeiten um 1:23 h. Mal sehen, ob ich da wieder hin komme. Bis km 15 ging es ja noch, dann musste ich doch mal an den Verpflegungsstellen entgegen meiner sonstigen Gewohnheit nicht nur Wasser, sondern auch Cola trinken. Ob es viel geholfen hat, ich weiß nicht, aber eingebildet habe ich es mir. Mein km-Schnitt von 4:30 min pendelt sich jedoch bei 4:40 min/km ein. Im Ziel waren es dann über die 21,1 km 4:41 min/km. Auch wenn Zeit und Platzierung - immerhin Platz 76 in der M 45 und 347. gesamt - nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben, habe ich mir doch ein schönes, motivierendes Erfolgserlebnis abgeholt. Jetzt weiß ich, wo ich im Training stehe und kann mein weiteres Training und die nächsten Wettkämpfe daran ausrichten. Dann werde ich mit Sicherheit auch Fortschritte und erneute Erfolgserlebnisse auf der Habenseite des Lebens verbuchen können. Schon jetzt hebt das wieder aufgenommene regelmäßige Training meine Stimmung und hilft mir, Streß im Beruf leichter zu verkraften. Dr. Heinz Klink zum ANFANG |
6. Gunsenumer TGM-Lauf 2008Gestern, am 10. August, wurde durch die frühen Sommerferien in diesem Jahr eine kleine Tradition unterbrochen. Der 6. Gunsenumer TGM-Lauf fand nicht wie gewohnt Anfang Juli statt, sondern eben erst am 10. August. Schaut man auf die zurück liegenden Termine, fällt eine kleine Zahlenreihe auf, nach der eigentlich ein Start Ende Juni hätte erfolgen müssen. So liefen bei diesem Volkslauf die Jedermänner und frauen, wie es politisch korrekt in der Ausschreibung heißt, zum ersten mal am 6. Juli 2003 durch den Lennebergwald. Es folgte die zweite Auflage am 4. Juli 2004, die dritte am 3. Juli 2005, die vierte am 2. Juli 2006 und die fünfte am 1. Juli 2007. Aber gleich, ob Anfang Juli, Ende Juni oder Anfang August, es bleibt zu hoffen, dass noch viele TGM-Läufe folgen werden. Wie in den Vorjahren konnten sich alle Läuferinnen und Läufer über eine hervorragende Organisation, über ein einfaches Meldesystem und über kurze Wege im Start- und Zielbereich freuen. Die Strecke war wie immer einwandfrei und narrensicher gekennzeichnet und zahlreiche Streckenposten wiesen optisch und akustisch allen Teilnehmern den richtigen Weg. So konnten sich alle Läufer im Lennebergwald auf ihren Wettkampf und die eine oder andere Wurzel auf der sicher jedem gut bekannten Mainzer Joggingstrecke konzentrieren. Allerdings wurde die sportliche Konzentration etwas durch die Aushänge an der Strecke im Wald "gestört". Hier musste ich schon mal schmunzeln, nahm es aber mit Humor und sah es als Aufmunterung, dass neben "Carpe Diem" (Nutze den Tag. Für alle Besserwisser unter uns, hier die Info aus Wikipedia: "Ursprung. Die Sentenz „Carpe diem!“ stammt aus der Schlusszeile des um 23 v. Chr. entstandenen Carmen 1,11. Sie ist im Kontext des Gedichtes eine Aufforderung, die knappe Lebenszeit heute zu nutzen und nicht auf den nächsten Tag zu vertrauen. ... Autor Q. Horatius Flaccus.") zum Beispiel "Laufen, ohne zu Schnaufen" empfohlen wurde. Letzteres gerade an der Steigung im hinteren Teil der Strecke. Ich glaube, es hat sich niemand an diese Empfehlung gehalten.Der Start erfolgte überaus pünktlich und sofort sprinteten die Kids der ersten Startreihe Richtung Gonsenheimer Wildpark los. Das kannte man schon aus den Vorjahren. Sicher nicht wegen der natürlichen und naturnahen Gerüche am Wildpark fallen die Kids aber alsbald nach dem Startsprint langsam wieder zurück. Auf den breiten, gut gesicherten Straßen ist das aber alles kein Problem. Ein Überholen ist jederzeit gut möglich.Das Läuferfeld hatte sich im Wald an der 14-Nothelfer Kapelle schon längst sortiert. Die Läufer der 5 km vorne weg. Ganz vorne, einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg anstrebend, lief Alex Schessler, der sich unter unserem "Wolfs Running Team" gemeldet hatte, aber streng betrachte nicht dazu gehört. Aber wer ab und an im Mainzer Laufladen einkauft, weil er gute Beratung und breites Warensortiment zu günstigen Preisen schätzt, weiß, dass er dort als Verkäufer tätig ist. Ich werde beim Sponsor mal anregen, ein "Wolfs Running Verkaufs Team" zu gründen. Jedenfalls darf man annehmen, dass Alex nicht nur bei schnellen Wettkampfschuhen aus eigener Erfahrung weiß, von was er spricht.Nicht weniger langsam war auf den 10 km Martin Skalsky aus dem Team unterwegs. Er hat es dieses Jahr richtig krachen lassen. Während er zum Beispiel in 2005 noch 36:59 min benötigte, waren es dieses Jahr auf der nicht schnellen Strecke hervorragende 34:08 min und dabei ist er in diesem Zeitraum auch noch 3 Jahre älter geworden.Ich hatte mir dagegen für die 6. Auflage nicht so viel vorgenommen, wollte auf Grund meines Trainingsrückstandes in diesem Jahr nur einen Tempodauerlauf absolvieren, um nicht gleich ans Limit zu gehen. Aber das ist auf einer Wettkampfstrecke, noch dazu vor der Haustür mit vielen Bekannten und Freunden am Start, gar nicht so einfach. Meine 43:51 min waren jedenfalls schneller als die angestrebten 45 min. Zurzeit geht jedoch mein berufliches Engagement notgedrungen vor und ich komme nur noch begrenzt zum Trainieren.Etwas anders erging es unserem Teammitglied Helmut Becker, der mit seiner Zeit von 38:02 min nicht zufrieden war. Auch ihm fehlen einige Trainingseinheiten und Laufkilometer. Das macht sich auf der nicht einfachen Waldstrecke und bei den doch etwas schwülen Wetterbedingungen dann doch bemerkbar. Aber er kann es besser und hat dies auch schon gezeigt.Wer nach dem "Waldlauf" auf die lange Zielgerade einbiegt und den Zielkanal sowie die Zeitnahme - sei es mit oder ohne Chip, ich habe meinen bewusst gar nicht gebraucht hinter sich hat, darf sich noch über eine kostenlose Läuferbrezel freuen. Und auch darüber, dass bereits am nächsten Tag die vollständigen Wettkampfergebnisse im Internet stehen, ebenso zahlreiche Bilder der Veranstaltung auf der Homepage betrachtet werden können und nicht zuletzt, dass die örtliche Tageszeitung bereits am Montag nach der Veranstaltung berichtet hat.Insgesamt wünsche ich dem Veranstalter, dass es zum einen noch zahlreiche weitere TGM-Läufe geben wird und dass die Teilnehmerzahl ansteigt. 170 Finisher über den 10er und 59 über den 5er sind etwas wenig für diese tolle Veranstaltung. Jeder, der nicht dabei war, hat etwas verpasst. Heinz Klink Bilder von der TGM-Gonsenheim zum ANFANG |
Urlaub in Jütland
Bereits im Winter hatte der Familienrat bei uns beschlossen, dass der diesjährige Sommerurlaub in Dänemark an der Nordseeküste verbracht werden soll. Gute Luft, feiner Sandstrand, schöne Ferienhäuser mitten in den Dünen, leckeres Eis, viele Ziele in der näheren Umgebung für Regentage, nicht zuletzt das Legoland in Billund - da sollte für jeden etwas dabei sein. Schon früher war ich einmal auf den Strandmarathon und die diesem Zusammenhang stattfindenden Läufe zwischen 5 km und Halbmarathon aufmerksam geworden und so verstand es sich fast von selbst, dass ich hier laufen wollte. Da es schließlich im Familienurlaub war und ich in den vergangenen Wochen und Monaten beruflich sehr stark eingespannt war, begnügte ich mich mit dem Halbmarathon. Den Strand konnte ich bereits in der ersten Urlaubswoche besichtigen und auch die eine oder andere Trainingseinheit dort absolvieren. Lag doch unser Ferienhaus direkt auf der rund 40 km langen, maximal 2 km breiten Landzunge "Holmsland Klit" direkt zwischen Nordsee und Ringkobing-Fjord. Der Wettkampf würde mich also direkt an unserem Ferienhaus vorbei führen. Erste Startreihe
Im Jahr 2008 wurde entsprechend dem jährlichen Wechsel von Süd nach Nord gelaufen. Startort für den Halbmarathon war Nymindegab und Ziel, wie für alle anderen Veranstaltungen auch, Hvide Sande. Start-"Ort" ist jedoch etwas übertrieben. Rund 450 Läuferinnen und Läufer versammelten sich direkt hinter der ersten hohen Dünenreihe auf dem schönen, weichen, feinen Sandstrand. Etwas Irritation kam auf, weil fast in unmittelbarer Nähe der Startlinie die 20 km-Markierung deutlich zu sehen war. Aber freundlich, wie die Dänen nun mal sind, erfolgte wenige Minuten vor dem Startschuss der dreisprachige Hinweis, dass die Sportler doch bitte zunächst 500 m bis zu einer auf dem Strand aufgestellten dänischen Flagge laufen sollten, dann 180 Grad-Wende und zurück zur Startlinie und bitte erst dann 20 km immer gerade aus, Richtung Ziel. Gesagt, getan. Obwohl ich vorsichtig angehen wollte, war die erste Startreihe Pflicht. Schließlich sollte das Trikot des Sponsors Mainzer Laufladen auch in den dänischen Zeitungen gut zu sehen sein. Allerdings muss ich hier gestehen, dass ich mich nicht für die aktuelle, ganz neue rote Kollektion entschieden habe, sondern für mein bereits auslandserprobtes gelb-graues Outfit mit deutlich sichtbarer Deutschlandflagge auf Brust und Rücken. So viel Patriotismus muss schon sein. Außerdem wollte ich ja nicht mit den Dänen verwechselt werde. Wurde ich auch nicht, da mich netterweise im Zielbereich andere Mainzer Läufer, die ich noch vom TV Hechtsheim kannte, angesprochen haben. So klein ist die Welt. "Kein Grip"
Schon nach dem ersten Kilometer war klar, dass es sehr anstrengend werden würde. Wer schon einmal auf einem Sandstrand trainiert hat, weiß was es bedeutet, wenn jeglicher Abdruck fehlt. Ich meine dabei aber nicht solche Strände, auf denen man Fahrrad fahren oder Tempoläufe absolvieren könnte, sondern solche, auf denen üblicherweise die Bikini-Schönheiten liegen. Verzweifelt versucht man mit den Zehen trotz Laufschuhen einen Abdruckpunkt zu finden. Die Knie müssen höher gehoben werden und am besten mit Vorfuß und Ferse weitgehend gleich auftreten, um nicht zu weit einzusinken. Soweit die Theorie. In der Praxis sucht jeder Läufer verzweifelt nach möglichst festem Untergrund. Selbst eine Traktorspur war uns recht, weil wir uns einbildeten, der schwere Trekker habe den Sand etwas verdichtet. Ein wirklicher Unterschied waren jedoch kaum feststellbar. Für die Zuschauer was es allerdings schön anzusehen, wie die Langstreckenläufer ähnlich wie Skilangläufern brav eine hinter dem anderen liefen und nur zum Überholen ausscherten. Wind gut - Flut schlecht
Vor dem Lauf hatte ich interessiert den Wetterbericht, insbesondere Windstärke und Windrichtung, verfolgt und mir sogar einen Gezeitenplan besorgt. Der Wind war ok. Wenige Tage zuvor hatten wir noch einen nahezu stürmischen Gegenwind gehabt. So kam der Wind aus Süd-West und störte nicht, brachte aber auch keine Unterstützung. Problematischer war, das der Halb-Marathon um 12 Uhr gestartet wurde und die Flut um 12:30 Uhr ihren Höchststand erreichte. Der etwas festere, weil im Abstand von 6 Stunden nasse Strand, war daher unerreichbar unter den Nordseewellen verborgen. Der Strand war nun rund 40 bis 50 m schmaler. Wir liefen daher meist an der Wasserkante und achteten darauf, dass außergewöhnlich hohe Wellen nicht zu nassen Füßen führten. Die permanente Suche nach festem Untergrund und das Beobachten der Wellen waren dann aber auch schon die einzige Abwechslung. Es ging einfach Richtung Norden und dann immer gerade aus. Meist lockerer, weicher Sandboden, teilweise auch große Ansammlungen von kleinen, glatten Kieselsteinen, auf denen man bis zum Knöchel eingesunken ist und erst auf den letzten 6 km sehr fester Sandboden. Ich glaube, der idealle Läufertyp für diese Veranstaltung wiegt max. 50 kg, hat mindestens Schuhgröße 49 und Segelohren für den Rückenwind. Ich besorge uns mal Fotos von den Streckenrekordinhabern. Marathon Männer in 2:36:46 h, Frauen in 3:00:09 h und Halbmarathon Männer in 1:08:51 h, Frauen in 1:20:22 h wollen hier erst einmal gelaufen werden. Mal eine ganz andere Strecke
Bei keinem anderen Lauf habe ich bisher so wenig auf Zwischenzeiten, andere Läufer, Platzierung usw. geachtet. Dieser Lauf war völlig anderes, dank der hervorragenden Verpflegung und den nicht wenigen begeisterten Zuschauern und auch auf Grund der prima Organisation auf jeden Fall ein lohnendes Erlebnis. Die Teilnahme kann jedem Läufer der einmal im Juni an der Westküste Dänemarks Urlaub macht, nur ans Herz gelegt werden. Es muss ja kein Marathon sein, Halbmarathon, 10 km oder vielleicht mit den Kindern zusammen die 5 km, genügen schließlich auch. Ein dänisches Bier zum Schluss
Völlig erschöpft, mit Sand in den Schuhen, leicht wunden Zehen, aber glücklich und zufrieden kam ich im Ziel an. Die letzten 500 m führten noch mal über feinsten Sandstrand, auf denen ich noch einen Konkurrenten deutlich überspurten konnte. Dann durfte ich eine Zeit von 1:56:01 h notieren und konnte mich über einen 35. Platz in meiner Altersklasse, besser "Aldersinddeling mand 40 - 59 ar" und den 70. Platz im Gesamtklassement freuen. Die Zielverpflegung und etwas später ein kühles dänisches Bier haben mir so gut geschmeckt, wie schon lange nicht mehr. Heinz Klink zum ANFANG |
16.11.08: Helmut Becker wird Zweiter beim Ober-Olmer-Waldlauf über 9900 mNach einer längeren Wettkampfpause seit dem Albiger Hügellauf hatte ich mich kurzfristig entschieden, an dem Ober-Olmer-Waldlauf teilzunehmen, der vom SC Lerchenberg veranstaltet wird. Da ein Arbeitskollege so nett war, für mich die Nachmeldung zu organisieren, konnte ich direkt von zu Hause loslaufen. Auf dem Weg zum Start fing es an zu nieseln und ich dachte schon, dass es mal wieder das typische schlechte Wetter bei dem Lauf geben wird, was sich zum Glück aber nicht bewahrheitete. Denn zum Start war es wieder trocken und mit ca. 12°C auch von den Temperaturen her angenehm. Der Start zögerte sich aber noch etwas raus, da jeder Teilnehmer einzeln aufgerufen wurde. Da die Nachmeldungen auf der Liste fehlten und dann handschriftlich nachgetragen wurden, kann man sich ja vorstellen, wie lange sich das hinzog. In dem Fall war es sogar gut, dass sich nur ca. 40 Teilnehmer für diese Strecke eingefunden haben. Insgesamt ist es aber schade, dass diese schöne Veranstaltung nicht doch mehr Zuspruch erfährt. Denn die Strecken über 6.600 m und 3.300 m waren mit 16 bzw. 13 Teilnehmern noch schlechter besetzt. Ich bin mir bei den Teilnehmerzahlen allerdings nicht 100% sicher, da die Ergebnisliste im Internet nicht besonders übersichtlich gestaltet ist. Sicherlich kommen durch die Schülerläufe noch einige Teilnehmer hinzu, aber es ist halt doch die Frage, ob etwas mehr Werbung für die Veranstaltung nicht doch noch mehr Läufer anlocken würde. Denn durch die verschiedenen Streckenlängen ist für jeden Geschmack was dabei und bis auf das Startprozedere ist die restliche Organisation und vor allem die Strecke an sich sehr gut.Nach dem dann alle Teilnehmer/innen notiert und die Startpistole (die ihren Dienst quittiert hat) durch ein Klappbrett ersetzt worden war, konnten wir dann endlich loslegen. Gleich zu Beginn setzte sich der spätere Sieger Patrick Wunsch von der TW Wallertheim an die Spitze. Ich habe mich noch etwas zurückgehalten, bin aber schon nach ca. der Hälfte der ersten Runde auf Position 2 vorgelaufen. Dadurch war ich mit 5:53 die erste Runde auch etwas zu schnell angegangen. In den folgenden Runden konnte ich meinen kleinen Vorsprung auf Timo Rokitta und Dirk Karl vom TSV Grünstadt noch etwas vergrößern, mich aber auch nicht weiter an Patrick Wunsch heranarbeiten. Ich lief die folgenden Runden in 6:01, 6:01, 6:09, 6:08 und 6:08 was somit eine Endzeit von 36:20 ergab. Auf der zweiten Hälfte habe ich somit etwas Zeit verloren. Ich bin in Summe mit dem Lauf aber recht zufrieden, vor allem wenn ich meinen Trainingsumfang der letzten Wochen berücksichtige. Am Ende hatte ich einen Rückstand von 18 Sekunden auf Patrick Wunsch, der in 36:02 gewann. Timo Rokitta lief eine 37:11 und Dirk Karl eine 37:18. Bei den Frauen gewann Angelika Wicker von der TV Waldstraße Wiesbaden in 41:15 vor Nadine Wunsch von der KMKH Wallertheim in 45:13.Respekt zollen möchte ich an der Stelle auch noch Timo Rokitta. Denn wenn ich es in der Ergebnisliste richtig gesehen habe, ist er nach dem Rennen über 9900 m auch noch die 6600 m in 26:32 gelaufen. Gewonnen hat diese Strecke Alex Schessler von der TV Waldstraße Wiesbaden in 22:22. Ich habe es selber nicht gesehen, da ich mich nach dem Rennen gleich auf den Nachhauseweg gemacht habe. Ich konnte leider nicht bis zur Siegerehrung warten, da ich keine Klamotten zum Wechseln dabei hatte. Denn ich hatte nicht damit gerechnet, unter die ersten zu kommen. zum ANFANG
|
| Helmut Becker gewinnt am 06.09.08 13 km Lauf in AlbigFür diese Strecke benötigte er eine Zeit von 49:31. Zweiter und Dritter auf der Strecke wurden Rudolf Riedel und Matthias Pfuhl in den Zeiten von 53:51 und 55:02. Die Wetterbedingungen waren fast ideal d.h. ca. 18°C, nur ab und zu ein paar Regentropfen und auch der Wind hielt sich noch einigermaßen in Grenzen. Die Strecke war sehr gut markiert und die Organisation als Ganzes kann man nur als sehr gut bezeichnen. Schade, dass das nicht durch eine entsprechende Teilnehmerzahl belohnt wurde. Denn in Summe waren auf den vier Strecken über 4,2; 7; 13 und 21 km nur noch 149 Teilnehmer und somit 40 weniger als im Vorjahr unterwegs.Die 13 km und die 21 km Runde beeindrucken sicher schon landschaftlich und auch von den Höhenmetern (auf den 13 km knapp über 200 Höhenmeter), sind aber vor allem durch das permanente Auf und Ab läuferisch anspruchsvoll. Vom Start weg setzte sich Helmut Becker mit Christian Zimmermann an die Spitze des Feldes. Bis ca. Kilometer 4 liefen beide zusammen. Christian Zimmermann entschied sich dann spontan, statt der gemeldeten 21 km die 7 km zu laufen. Er gewann dann auch diese Strecke in 26:41, wurde aber vom Veranstalter aus der Wertung genommen. Da die 7-, 13- und 21 km-Läuferinnen und Läufer zusammen gestartet werden, hat der Veranstalter Fairerweise festgelegt, dass die drei Führenden jeder Strecke sich nicht im Lauf umentscheiden dürfen. Nach dem Abbiegen von Christian Zimmermann hatte Helmut Becker aber nicht nur den Radfahrer als Begleitung. Recht dicht hinter ihm liefen Kevin Lehmann und Mario Müller, die in den Zeiten von 1:25:34 bzw. 1:26:26 Erster bzw. Zweiter auf der 21 km Strecke wurden. Sie sorgten bei Helmut Becker für den Druck, das Tempo nicht raus zu nehmen. Er konnte dann bis ins Ziel auf die beiden den Vorsprung auch noch etwas vergrößern, was ja nicht verwundert. Denn beide mussten ja noch weitere 8 km laufen. Das Höhenprofil dieses Streckenabschnittes ist von den verschiedenen Abschnitten schon für sich alleine (ohne die vorherigen 13 km) der anspruchsvollste Teil. Außerdem muß man noch berücksichtigen, dass sich Mario Müller nach längerer Verletzung noch im Wiederaufbau befindet und im Vorjahr bei seinem Streckenrekord über die 21 km dabei die ersten13 km schneller gelaufen ist, als Helmut Becker in diesem Jahr nur über die 13 km. zum ANFANG |
24.05.2008 Bericht zum Straßenfestlauf in Nieder-Olm:Nach einer Wettkampfpause von fast einem ¾ Jahr wollte ich mal wieder ein Rennen bestreiten. Ideal erschien mir dafür der Straßenfestlauf in Nieder-Olm, da er als sehr profiliert und auch nicht offiziell vermessen bekannt ist. Dadurch fehlt im Unterschied zu einem flachen und genau vermessenen 10er eine gewisse Vergleichbarkeit. Die Kilometersplits haben einfach nicht so viel Aussagekraft und das Schauen auf die Uhr hilft nicht so viel weiter. Es geht mehr darum, auf sein Gefühl zu hören. Wenn mal ein langsamerer Kilometer mit dabei ist, braucht man nicht gleich nervös zu werden.
Schon kurz nach dem Startschuß war mir sehr schnell klar, dass Andreas Lübbers ein einsames Rennen mit großem Abstand zum restlichen Feld laufen wird. Ich habe mich dann zwar auch im restlichen Feld orientiert, aber auch nicht versucht, auf eine bestimmte Position zu laufen. Denn ich war mir selber nicht ganz sicher, wie gut ich so über die Hügel kommen würde. Von daher hat es mich selber sehr überrascht, dass ich ca. ab der Mitte des Rennens auf der zweiten Position lief, wobei mein Abstand zu den nachfolgenden Läufern nie besonders groß war. Auf dem letzten Kilometer lief dann noch Christian Zimmermann zu mir auf. Den Zielspurt hat er gewonnen, was meine Freude aber nicht schmälert. Denn mit einer Zeit von 38:12 hatte ich nicht gerechnet.
Insgesamt ist der Straßenfestlauf wegen der abwechslungsreichen Strecke und der Einbindung ins Straßenfest sehr zu empfehlen. Leicht getrübt wird der sehr gute Eindruck nur durch die an den neuralgischen Stellen fehlenden Streckenposten. Hatte ich mich in 2005 noch selber verlaufen, bin ich diesmal zum Glück auf der richtigen Strecke geblieben. An der einen oder anderen Stelle bedurfte es aber der Zurufe von anderen Teilnehmern, um nicht doch falsch abzubiegen. Selbst wenn man sich vorher den Streckenplan intensiv angeschaut hat, ist es besonders bei zwei unterschiedlich zu laufenden Runden hilfreich, wenn man zumindest an den wichtigen Stellen von einem Streckenposten eingewiesen wird. Denn zumindest ich habe dann schon genug mit dem Rennen an sich zu tun und kann mich kaum an den Streckenplan erinnern. zum ANFANG |
28.12.08 Erfolgreicher Jahresausklang beim Silvesterlauf in Stadecken-Elsheim
Traditionell am letzten Sonntag des Jahres und bereits in der 8.Auflage fand dieses Jahr der Silvesterlauf in der Doppelgemeinde an der Selz statt. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt hatten sich knapp 400 Teilnehmer an der Selztalhalle eingefunden um eine der angebotenen Strecken über 5 und 10km zu belaufen. Hinzu gesellten sich noch einige Nordic-Walker. In und um die Halle sah man meist bekannte Gesichter, die meisten Starter hier sind Wiederholungstäter. Mit viel Engagement schafft es das Organisationsteam um Werner Nauert in jedem Jahr eine hervorragende Veranstaltung auf die Beine zu stellen. In diesem Jahr ist der Lauf zudem Abschlussveranstaltung des Wingert-Cup, bestehend aus den Läufen in Hahnheim, Nieder-Olm, Zornheim, Ebersheim und dem hiesigen Sylvesterlauf.
In der Sporthalle und Umkleide drehten sich die Gespräche vor dem Lauf vor allem um die Kleiderfrage. Zu den kühlen Temperaturen gab es zwar einen angenehmen Sonnenschein, dazu herrschte aber ein eisiger Wind. Die Meisten, darunter auch wir Weicheier vom Running Team entschieden sich für lange Laufbekleidung mit Mütze und Handschuhe.
Gut 280 Läufer, darunter die drei Wölfe Michael Heid, Thorsten Ruthard und ich gingen im Hauptlauf über 10km an den Start.
Nach dem Startschuss auf der leicht modifizierten Strecke, setzte sich, schon traditionell Uwe Diether vom TCEC an die Spitze des Feldes. Ich sortierte mich an dritter Position ein, und so ging es die ersten 3km durch den Ort. Mit verlassen der Gemeinde in Richtung Nieder-Olm übernahm ich gemeinsam mit Michael Drewes die Führung. Bei unseren letzten gemeinsamen Starts im Herbst hatte Michael am Ende noch den längeren Atem gehabt und so versuchte ich mich bereits frühzeitig am ersten Anstieg in die Weinberge , bei km 6, von ihm zu lösen. Es gelang, und ich sicherte mir in 34:40min, eine Flasche heimischen Winzersekt, den Vorsprung hatte ich im Ziel auf 44sek ausgebaut. Den dritten Platz belegte Thomas Wittwer vom TV Dahn.
Michael Heid, belegte in 36:28min einen 6.Platz. Damit verkürzte er noch mal den Abstand auf den Spitzenreiter Christian Klapproth in der Wingert-Cup-Wertung und belegt dort zum Abschluss einen hervorragenden 2ten Platz.
Das gute Teamergebnis vervollständigte Thorsten Ruthard in seinem ersten Auftritt im Wolf Trikot, der in 37:53min den 9.Platz belegte.
Abschließend sei noch mal der reibungslose Ablauf der Veranstaltung gelobt. Von der Startnummernabholung, der zügigen Siegerehrung und dem kulinarischen Angebot, hat das Team um Werner Nauert wieder einen super Job gemacht. zum ANFANG |
19.10.2008 – Martin Skalsky siegt beim 25. Bonner-Drei-Brücken-Lauf über 30km
Einen Wochenendaufenthalt im Rheinland nutzte ich nach dem Besuch des FC-Spiels gegen Cottbus zur Teilnahme am 25. Drei-Brücken-Lauf in meiner alten Heimatstadt Bonn. Die Traditionsveranstaltung wird seit 1983 ausgetragen. Seit seiner Premiere spendet der Ausrichter, der TuS Pützchen, den Rheinerlös der Veranstaltung. Nachdem in den Anfangsjahren die Aktion Sorgenkind bedacht wurde, geht der Erlös nun seit 11 Jahren an die Deutsche Kinderkrebshilfe. Als Namensgeber dienen ähnlich wie bei der Sommerveranstaltung in Mainz 3 zu überlaufenden Brücken. Wer sich für eine Teilnahme über die 3 angebotenen Distanzen von 8, 15 oder 30km entscheidet, sollte allerdings frühzeitig buchen, den die Anmeldeliste schließt bereits einen Monat vorher, egal wie viele Teilnehmer sich zu diesem Zeitpunkt angemeldet haben. In diesem Jahr waren es knapp über 1000 Teilnehmer. Mit mir hatten sich leider nur 80 Teilnehmer für eine Teilnahme über die 30km Strecke entschieden, während sich auf die anderen Läufe jeweils gut 500 Läuferinnen und Läufer verteilten, deren Starts 20 bzw. 40min später erfolgten. Der Streckenverlauf bietet eine bessere Sightseeingtour vorbei an vielen Bonner Sehenswürdigkeiten, wie dem alten Bundestag, den Bonner Rheinauen, dem „Langen Eugen“(ehemaliges Bundesabgeordnetenhochhaus), dem Posttower, der Oper und vielem mehr. Für die 30km Läufer ist der Kurs über süd- und Nordbrücke zweimal zu durchlaufen, die 10km Läufer überqueren bereits an der Kennedybrücke wieder den Rhein Richtung Ziel am Beueler Rheinufer.
Beispielhaft und vielleicht auch eine Idee für die Mainzer Hausstrecke, ist in Bonn die Kilometerbeschilderung. Ein ansässiges Telekommunikationsunternehmen hat gemeinsam mit der Stadt an der Strecke dauerhaft 15. auffällige Kilometersteine setzen lassen, welche die große Brückenrunde (15km) markieren.
Ich konnte mich bereits zu Beginn des Rennens in einer 3Gruppe vom Feld lösen und nach einer kleinen Tempoverschärfung bei km 5, nahm ich den Rest des Rennens gemeinsam mit dem Begleitradfahrer in Angriff. Die 15km Markierung durchlief ich in53:51min, auf der zweiten Runde verlor ich beim Slalomlauf durch die langsameren Läufer etwas an Tempo und erreichte das Ziel schließlich in 01:49:20 mit gut 3min Vorsprung auf die weiteren Plätze.
Abschließend sei hier die Wirklich hervorragend organisierte Veranstaltung gelobt, von der Startnummerausgabe, Verpflegung auf der Strecke und im Ziel stimmt hier alles.
Mit diesem Lauf beendete ich meine Wettkampfsaison, ich habe zwar auch im Winter den ein oder anderen Start geplant, diese dienen mir jedoch eher der Motivation das Training über die Wintermonate nicht komplett einzustellen. Im Saisonrückblick waren neben den Siegen bei den Traditionsläufen in Taunusstein und Hausen, sowie dem Herbstmarathon, sicherlich das Wolf-Laufcamp auf Mallorca die Highlights. zum ANFANG |
28.09.2008 Teammitglied Martin Skalsky beim Bremen Marathon,
Ausländische Topläufer wie beim parallel stattfindenden Berlin Marathon, oder wenigstens schnelle Läufer aus der zweiten Reihe, suchte man in Bremen auch in diesem Jahr vergebens. Da der Veranstalter des Bremer City Marathons keine Antrittsprämien zahlt und sich der Sieger mit einem großen Obstkorb zufrieden gibt, lockt die Veranstaltung eher die Local Heroes, Auch die Siegerzeit von 02:32:44Std. liegt weit von den Topzeiten entfernt.
Ebenso unterschiedlich verhält es sich bei den Teilnehmerzahlen, während Berlin über 48.000 Läufer auf die Strecke bringt, ist man in der Hansestadt schon zufrieden wenn so viele Zuschauer erscheinen.
Dabei ist der Bremen Marathon eine sehr schöne Laufveranstaltung. Die Probleme sind eher hausgemacht, ein 10km, ein Halbmarathon erhöhen zwar die Gesamtteilnehmerzahl, dies geht jedoch zu Lasten des Marathons. Hinzu wird der angebotene Halbmarathon vor dem Hauptlauf gestartet und dieser Streckenteil wird von den Marathonis erst am Ende des Laufes bestritten. So ist man als Teilnehmer des Marathons, trotz attraktiver Streckenführung, meist für sich alleine.
Bei meiner vierten Teilnahme, war ich eher auf die Neuerungen gespannt. So wurde die Marathonmesse, die in den weitläufigen Messehallen oft verloren wirkte, in ein Großzelt auf dem Vorplatz verlegt. Insgesamt wirkte der Start/Zielbereich in diesem Jahr kompakter und gemütlicher.
Ich hatte mir im Vorfeld vorgenommen die 2:40 Std. anzugreifen, war mir jedoch nicht sicher ob es hinten raus reichen würde, da ich bei den langen Läufen im Vorfeld mal wieder etwas gefaulenzt hatte.
Trotzdem war ich angesichts des Super Wetters sehr optimistisch eine gute Zeit laufen zu können, außerdem hatte ich mich am Vortag mit dem Besuch des Bundesligaspiels Werder-Hoffenheim sportlich eingestimmt. Den Start und die ersten km verpennte ich allerdings ein wenig, erst bei km10, war ich mit 38:30min wieder im Soll. Zu diesem Zeitpunkt lief ich in einer kleineren Gruppe, so um Rang 12-14. Bis zur Halbmarathonmarke in 01:19:43 hatte ich mich von der Gruppe gelöst und begann trotz einer schwächeren Phase zwischen km 25-30, in der meine Waden dicht machten, die Läufer vor mir einzusammeln. Die Unterstützung der Zuschauer war in diesem Jahr besser als in den Vorjahren, zudem gab es mit einem Discotunnel in einer Unterführung, einem alten Hafenspeicher den man auf einem roten Teppich durchquerte und dem zu durchlaufenden Weserstadion ein paar ablenkende Highlights.
So durchlief ich schließlich als Gesamt 6ter und 1.der M30 in neuer PB mit 02:40:51Std. den Zielbogen. Zur angestrebten Wunschzeit hat es allerdings nicht gereicht, wäre wegen meiner mangelnden Einstellung zu langen Trainingsläufen allerdings auch nicht gerecht gewesen. Sollte mich also mal wieder einer einen langen Trainingslauf vorzeitig abbrechen sehen, darf er mir ruhig verbal in den Hintern treten...
Trotzdem bin ich diesmal sehr zufrieden, sowohl mit der Veranstaltung, die mit der kompakteren Ausrichtung scheinbar den richtigen Weg gefunden hat, als auch mit meiner Leistung, den endlich gelang es mir mal einen Marathon ohne großen Einbruch durchzulaufen zum ANFANG |
27.07.2008
„Start-Ziel Sieg für Wolf Teammitglied beim Habmarathon der TGS Hausen“
Bereits in der 32. Auflage fand der diesjährige Waldlauf der Turngesellschaft Hausen statt. Zum 4. Male machte ich mich auf den Weg in die Gemeinde Obertshausen-Hausen kurz hinter Offenbach. Die Veranstaltung bietet von verschiedenen Schülerläufen, über 5 und 10km Läufe auch einen Halbmarathon. Der 10km und der Halbmarathon sind zudem Teil des Main-Lauf-Cups. Dem entsprechend voll ging es auf dem Waldsportplatz zu. Trotzdem war alles bestens organisiert und jeder kam zügig an seine Startnummer. Bereits um 08:30 Uhr startete der Halbmarathon, der bis auf je 1 Sportplatzrunde nach dem Start und vor dem Zieleinlauf auf 2 Runden komplett über Waldwege verläuft.
Eigentlich hätte der Halbmarathon bereits nach der Sportplatzrunde enden können, denn bereits hier stand die spätere Einlaufreihenfolge fest. Da wir uns aber so kurzfristig nicht einig wurden, ging bei trotz der frühen Startzeit, heißen Temperaturen, auf die restliche Laufstrecke, die wegen Waldarbeiten zu den Vorjahren leicht verändert werden musste. Lagen wir auf den ersten Kilometern noch dicht zusammen, konnte ich mich im weiteren Verlauf von meinen Verfolgern lösen, ohne großartig das Tempo erhöhen zu müssen. Auf der zweiten Runde wurde der Lauf dann mehr und mehr zum Slalomrennen, da ich auf den teils engen Waldwegen auf die langsameren Halbmarathonis und die später gestarteten 10km Läufer auflief. Bis auf einen kleinen Hänger kurz Ende, schaffte ich einen gleichmäßigen Lauf, den ich 01:14:38 Std. vor Markus Riefer in 01:16:39 und Dirk Schönebeck in 01:17:44 (beide SSC Hanau-Rodenbach) gewann. Dafür erhielt ich einen schönen Glaspokal sowie einen „Rollkoffer“ von einer örtlichen Lederwarenfabrik.
Fazit: Eine mal wieder sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung bei der von Startnummernausgabe, Umkleiden, Verpflegung, Tombola bis hin zur Siegerehrung alles gestimmt hat. Hier komme ich gerne wieder… zum ANFANG |
22.06.08
Martin Skalsky gewinnt den 3 Brückenlauf bei hochsommerliche Temperaturen
Traditionell am Sonntag des Mainzer Johannisnachtwochenendes fand die bereits 19. Auflage des Mainzer 3 Brücken-Laufes statt. Knapp 500 Teilnehmer hatten sich trotz der warmen Temperaturen an diesem Sonntag morgen an der Rheingoldhalle eingefunden, um sich auf die 7,8km Runde über die Theodor-Heuss-Brücke, die Kostheimer Mainbrücke und die Eisenbrücke zum Ziel am Fischtor zu begeben.
Am Besten mit den Temperaturen und der Strecke kam unser Team Mitglied Martin Skalsky zurecht, der das Ziel als Erster in 26:45min vor Andreas Lübbers in 27:30min erreichte. Das Skalsky und Lübbers sich momentan in ausgezeichneter Verfassung befinden, zeigte das beide Läufer sich bereits auf der Maaraue von Ihren Verfolgern einige hundert Meter abgesetzt hatten und den Sieg unter sich ausliefen. Den dritten Rang belegte schließlich mit einigem Abstand Tirtha Woli vom USC Mainz in 28:45min. Das Frauenrennen entschied Vorjahressiegerin Vera Martens in 32:23min vor Katrin Diewald (33:46) und Yvonne Schuld (34:00) für sich.
Das Teamergebnis vervollständigte Jochen Müller mit Platz 17 in 31:36min, dem allerdings die Belastung des Bieler Staffel Laufes vom Wochenende zuvor noch deutlich anzumerken war. Trotzdem war auch er, wie Martin mit der Organisation der Veranstaltung weitgehend zufrieden, störend ist hier nur Jahr für Jahr, dass sich immer recht viele Spaziergänger auf der Strecke befinden.
Ein kleinen Wehrmutstropfen wir es aller Vorrausicht im kommenden Jahr geben, den wegen der Renovierung der Eisenbahnbrücke und mangelnder Alternativen droht der Lauf im nächsten Jahr auszufallen. zum ANFANG
|
15.06.08
Martin Skalsky gewinnt auch in Taunusstein:
Früh um 9:00 fiel der Startschuss für die 400 Teilnehmer zum 15 km Lauf in Taunusstein. Nach dem Regen am Vortag hat der Veranstalter wohl seine guten Beziehungen spielen lassen. Denn es blieb nicht nur trocken, sondern die Sonne ließ sich sogar des öfteren blicken. Somit herrschten bei unter ca. 15 bis 18°C und nahezu Windstille ideale Wetterbedingungen für das Rennen. Selbst die Strecke war trotz des Regens in sehr guten Zustand.
Stellt sich das Streckenprofil bei grober Betrachtung als einmal rauf und dann runter dar, zeigt sich beim Lauf, dass es im Grunde mehrere kleinere und größere Steigungen sind, die sich auf etwas über 300 Höhenmeter addieren. Denkt man zum Beispiel ab Kilometer 10, dass man das Schlimmste hinter sich hat und es sich schön flott bergab durchs Tal rollen lässt, ärgert man sich spätestens kurz hinter Kilometer 12, wenn nicht noch ein paar Reservekörner für die letzte Steigung da sind. Somit ist die Strecke insgesamt als sehr anspruchsvoll zu bezeichnen.
Um so erstaunlicher ist, was für Zeiten doch immer wieder gerannt werden. Auch der diesjährige Sieger Martin Skalsky von Wolfs Running Team glänzte mit einer Zeit von 51:41min. War Martin beim Start noch recht eng mit Markus Zerres und Peter Stuber von der Waldstraße aus Wiesbaden zusammen, konnte er sich dann doch mehr und absetzen und sein Rennen durchziehen. Am Ende gewann er mit einem Vorsprung von 2 Minuten vor Peter Stuber (53:42,8) und Markus Zerres (54:06,2), der im Moment mehr auf Bahnwettkämpfe trainiert. Helmut Becker lief in einer Zeit von 56:40 auf den 7ten Gesamtplatz.
Erwähnt werden sollte an der Stelle auch noch, dass Edmund Schepp mit fast 78 Jahren die Strecke in einer Zeit von 1h12:12 gelaufen ist. Bei den Frauen belegte die 10jährige Franziska Althaus über die Strecke von 5 km in 23:41,5 einen zweiten Platz. Es ist sicherlich schwer zu vergleichen, aber beide Leistungen sind wirklich bemerkenswert. Insgesamt machten sich ca. 800 Teilnehmer auf die verschiedenen Strecken.
Hätte noch ein weiteres Teammitglied teilgenommen, wäre wahrscheinlich auch bei der Mannschaftswertung für Wolfs Running Team ein guter Platz drin gewesen. Spekulieren hilft aber bekanntlich nicht weiter. Schade ist es aber trotzdem, vor allem weil die Veranstaltung sehr zu empfehlen ist. Lohnt sich allein schon die landschaftlich reizvolle Strecke durch den Wald rund um Taunusstein, sorgen darüber hinaus ca. 85 Helfer für einen absolut perfekten Ablauf. Sei es bei der Startnummernausgabe, als Streckenposten, oder auch als Helfer an der Kuchentheke, dem Grill (inkl. leckerer Nudeln) bis hin zur Tombola und der abschließenden Siegerehrung. Besser kann man eine Laufveranstaltung nicht organisieren und durchziehen zum ANFANG |
31.05.08.
Sommercross beim Sprints Lauf Laubenheim
Bereits zum 5. Male fand in Laubenheim der Sprints Lauf unter Organisation der Mainzer Druckerei Lindner statt. Die Startgebühr kam wie in jedem Jahr einem gutem Zweck zugute. Diesmal ging der Erlös zu Gunsten des "Teddybär Krankenhaus". Im Teddybär-Krankenhaus geben Junge Mediziner einmal im Jahr rund 700 Kindergartenkindern die Chance, spielerisch über ihre Ängste vor Ärzten und Arztbesuchen zu sprechen.
Die knapp100 Teilnehmer hatten dabei die Wahl zwischen einer 5,1km oder 10,2km langen Strecke. Um kurz nach 16 Uhr machten sich die angetretenen Läufer dann bei drückend schwülen Temperaturen vom Sportplatz Laubenheim auf die je ein- oder zweimal zu durchlaufende Runde durch die Laubenheimer Gemarkung. Ein heftiges Sommergewitter hatte kurz davor noch dafür gesorgt, dass sich die Feld- und Reitwege, die ca. die Hälfte der Runde ausmachten, in eine matschige Crosslaufstrecke verwandelt hatten. Am besten mit dem schwierigen Geläuf kam an diesem Samstag unser Teammitglied Martin Skalsky zurecht, der das Ziel der 10,2km Strecke in 36:04 Min als Erster vor Andreas Lübbers durchlief. Dieser hatte noch vor einer Woche den Straßenfestlauf in Nieder-Olm gewonnen. Einen guten 5. Platz erlief sich auch Teammitglied Helmut Becker in 39:40 Min. Das 5,1km Rennen entschied Siegfried Qouika vor seinem Vereinskamerad Oliver Thomas von der TV Waldstrasse für sich. Leider mussten Martin und Helmut gleich nach dem Rennen den Heimweg antreten, so dass sie nicht an der Siegerehrung teilnehmen konnten. Da sie somit auch keine Ergebnisliste mitnehmen konnten und im Netz keine eingestellt ist, können über die weiteren Platzierungen und Zeiten keine Angaben gemacht werden.
Trotz der durchaus sehenswerten Leistungen, stand natürlich der gute Zweck der Veranstaltung im Vordergrund. Etwas schade war in diesem Zusammenhang die geringe Teilnehmerzahl, doch viele Läufer waren wohl der wenige Kilometer rheinabwärts zeitgleich stattfindenden Laufveranstaltung einer Krankenversicherung gefolgt. Trotzdem sollte dies das gute Organisationsteam der Druckerei Lindner nicht daran hindern, diese Veranstaltung auch im kommenden Jahr fortzusetzen. zum ANFANG |
| 24.05.2008 13. Coca-Cola Citylauf Offenbach am Main
Einen guten 2. Platz in 01:15:53 Std. erreichte unser Team Mitglied Martin Skalsky, hinter Timo Grub, TV Hergershausen, beim diesjährigen Offenbacher Stadtlaufklassiker über die Halbmarathondistanz. Obwohl die Veranstaltung bereits in der 13. Auflage stattfand, gleicht die Streckenführung aufgrund der vielen Baustellen im Innenstadtbereich nur selten den Vorjahren. So ist es für die Ausrichter, den Offenbacher LC und die Stadt Offenbach, jedes Jahr aufs neue schwierig eine exakte Strecke zu finden. In diesem Jahr ging es über 3 verwinkelte Runden von je 7km durch den Innenstadtbereich mit Start und Ziel am Offenbacher Rathaus. Insgesamt machten sich gut 800 Teilnehmer auf die verschiedenen Strecken vom Schülerlauf, dem 7km und den 21,1km.
Team Mitglied Martin Skalsky über seine Leistung:„Aufgrund der warmen Temperaturen und der langen Anreise, wegen eines beruflichen Termins von Hannover aus, war bei mir gegen Ende des Rennens etwas die Luft raus. So bin ich mit Zeit und Ergebnis mehr als zufrieden, freue mich aber auch schon wieder auf die Läufe im Rheinhessischen.“
Ergebnisse unter www.offenbacher-lc.de
Bericht von Martin Skalsky zum ANFANG
|
Schwimmtraining bei Ute Mückel
Am 11.10.2008 war es wieder so weit, Ute Mückel bot in Mombach ein Schwimmseminar für TCEC Mitglieder an. Dank der Unterstützung von Heiko Maris konnte Ute uns schwimmen lassen und gleichzeitig Videoaufzeichnungen anfertigen. Wie im letzten Jahr, war es auch dieses Mal wieder sehr interessant. Gerade die spätere Auswertung der Videoaufzeichnungen brachte das ein oder andere ans Tageslicht. Ute gab wieder ein paar Tipps wie wir die Mängel abstellen könnten. Danach ging es wieder ins Wasser und wir versuchten die Tipps in die Realität umzusetzen. Ich bin mit dem Ergebnis des Seminars sehr zufrieden, denn ich habe von Ute genügend Hausaufgaben bekommen, um für den Langener Waldsee im Juli gerüstet zu sein. ;-) zum ANFANG |
Kraft-Leistungsmesser von POLAR
Seit Freitag den 12.12.2008 bin ich Besitzer des Kraft-Leistungsmesser von Polar. Ich habe lange darüber nachgedacht mir einen Watt-Messer für das Fahrrad zu kaufen, und nach langen Gesprächen mit der Industrie habe ich mich für den von Polar entschieden. Nach dem ich den Leistungsmesser am Rad vorinstalliert hatte ging ich zur Firma Polar nach Büttelborn und lies alles noch einmal von dem Techniker Herrn Nestler überprüfen. Ich kann nur sagen wenn man alles beachtet ist die Installation des Gerätes kein Hexenwerk und selbst ich konnte nach ca. 20 min denn Kraft-Leistungsmesser Installieren. Am Sonntag ging es gleich auf das Rad und ich kann nur sagen GENIAL, ich versuchte einen Watt-Schnitt von 175 zu fahren und bin mit einer 189 raus. Trittfrequens war angesagt 90 und das Ergebnis war 86. Es ist Wahnsinn wie schnell die Wattleistung bei dem kleinsten Anstieg hochgeht, und die Herzfrequenz viel Später die Mehrbelastung reagiert. Für mich war die Sonntagsausfahr ein voller Erfolg. Ich bin von dem Produkt der Firma POLAR sehr überzeugt. Das Preis Leistungsverhältnis ist genial und für das Grundlagentraining auf dem Rad Super. Wenn man sein Grundlagentraining gut und richtig durchführen möchte, kommt man an einem Wattmesser nicht drum herum. Und wer nicht gleich ein vermögen Investieren möchte aber trotz alle dem ein gutes Gerät bevorzugt, kommt bei Polar nicht drum herum. Ich bin Happy über die Entscheidung es gekauft zu haben. zum ANFANG
|
Auf nach Kölle,
am Samstag den 06.09.2008 fuhr ich mit Mario Zillmer zum Köln Triathlon. Am Samstag durften die Cologne Smart starten, wofür ich mich angemeldet hatte, während der Sonntag für die Cologne Classic und 226 reserviert war. Gegen 11 Uhr kamen wir an der Regattabahn an, nahmen unsere Startunterlagen in Empfang und gleich darauf machte ich mich daran mein Fahrrad einzuchecken. Und um 12:50 Uhr war es soweit. Start für die 700 Meter Schwimmen auf der Kölner Regattabahn – Wahnsinn, wie glasklar aber auch schweinekalt das Wasser war. Beim Hineinspringen bekam ich zuerst mal keine Luft mehr, und versuchte mich wie ein Koi mit einer guten, ausgereiften Schnappatmung über Wasser zu halten. Da wir etwa 60 Meter zur Startlinie schwimmen mussten, konnte ich mich langsam an die traumhafte Wassertemperatur gewöhnen. Pünktlich um 13:00 Uhr startete das Rennen und ab ging es bis zur Boje und zurück zum Ausstieg. Im Gegensatz zu Roth versuchte ich hier das zu machen, was mir Marcus Jores noch am Vorabend bei einem Bier empfohlen hatte: Einfach nur in der Meute mitschwimmen. Dies tat ich auch sehr gewissenhaft und konnte nach ca. 14:00 Min aus der doch recht kalten, aber sehr sauberen Brühe ( Regattabahn ) aussteigen. Ein doch etwas längerer Fussweg führte mich in die Wechselzone und hier hieß es Neo aus, abtrocknen ( bin ja doch etwas verwöhnt ;-) ) Radtrikot, Helm, Schuhe und Brille an und erneut einen nicht geraden kurzen Weg zum Radaufstieg. Die Radstrecke war hervorragend ausgeschildert und mit ganz vielen Helfern bestückt. Ich versuchte auf dem Rad etwas zu drücken (das heißt Tempo zu fahren), aber das ging nicht so einfach wie gedacht. Als ich den Start- Zielbereich verlassen hatte blies mir ein doch sehr energischer Gegenwind ins Gesicht. Ich dachte mir „ komm, ist ja alles nicht so schlimm am Wendepunkt wird das der Rückenwind“. Haste gedacht!! Der Wind kam selbst bei der Rückfahrt wieder von vorn und sehr böig von der Seite. Na das macht ja nix, ist ja ein Rundkurs, dann wird es halt bei der nächsten Runde gehen. Wieder Nix. Schon wieder nur Wind im Gesicht und das nicht gerade mit kleinen Seitenbojen. Trotz alledem konnte ich in 45 Min. auf den 24 Kilometern einen 33er Schnitt fahren. Endlich konnte ich von meinem Rad absteigen und mich für das Laufen umziehen. Schuhe an, neues T-Shirt (man möchte ja doch nicht so zerzaust rumlaufen) und ab durch die Wechselzone ( die sich erneut endlos dahin zog ) auf die wirklich sehr schöne 7 km lange Laufstrecke rund um den Fühlinger See. Irgendwie wollte es bei mir mit dem Laufen nicht so richtig klappen und so beschloss ich, mich auf das Ziel mit einem „Einlaufbier“ zu freuen und nicht so verbissenen in die schöne Gegend
zu blicken. Da der Zieleinlauf kam in Sicht, recht gut plaziert, genau an der Regattabahn. Wie so oft bekam man nach dem Zieleinlauf seine Medaille, Finisher T-Shirt und dann das gute Erdinger. Als ich den ersten Schluck genommen habe, dachte ich nur: “ Tjaa, so schön kann Triathlon sein“. Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, es war ein schöner Wettkampf und mit einer Zeit von 1:47:57, und in dieser Zeit sind über 8 Min. Wechselzeit enthalten, bin ich doch noch sehr zufrieden. zum ANFANG |
Wie schon von Michael
berichtet sind wir am Samstag nach Köln gefahren für mich stand im Vordergrund viel Ruhe und Kraft zu tanken mußte der Michaelja schon ran.So feuerte ich ihn tatkräftig an und hatte schon am Samstag eine MengeSpaß.Am Sonntag ging es dann gegen 0900 zum Fühlinger See wo der Start war und ich mußzugeben langsam kam auch die Aufregung bei mir. Kurz vor 1000 kamen wir dort an undcheckte gleich mal mein Rad ein,dann hatte ich noch eine Menge Zeit bis zum Start.So hatten wir noch ein wenig Zeit und konnten den Langdistanzlern zu schauen die morgens um 0700 schon gestartet waren und sich mittlerweile schon auf der Radstrecke befanden.Um kurz vor 1230 ging es dann ins Wasser und der Michael hatte schon berichtet das das Wasser sehr kalt sein soll,aber der Michael will ja auch immer in der Badewanne schwimmen,weiles so schön warm ist;-) Also sprang ich in die Fluten und wie soll ich sagen ich wäre in diesemMoment auch lieber in der Badewanne gewesen!! Dann pünktlich um um 1230 der Start und ich dachte nur sauber durch kommen da das schwimmen nich gerade meine Stärke ist.Aber muß auch sagen die Schwimmstrecke ist wirklich Klasse da kommt man auch als schlechter Schwimmer gut zurecht. Sostieg ich nach 1.02 aus dem Wasser und ich dachte nur jetzt beginnt der Wettkampf für mich.Was ich allerdings nicht so gut fand waren die extrem langen Wege ok vom Schwimmausstieg zum Rad ist noch ok,aber dann mit dem Rad und den Laufschuhen an den Füßen min. 500m zu laufen bis man aufs Rad darf fand ich dann doch nicht so toll. Die Radsrecke solle ja doch etwas windanfällig sein,aber davon wollte ich mich jetzt selbst mal überzeugen.Zu fahren waren 2mal 45km mit 2Wendepunkten. Kaum war ich raus aus dem Startbereich blies mir auch schon der Wind ins Gesicht und ich dachte nur naja bei 45km kommt der auch mal von hinten naja auf den Rückenwind warte ich heute noch! Bei weniger Wind ist dies zweifellos eine richtig schnelle Strecke,aber heute hieß es nur sauber durch kommen.Da ich beim schwimmen so schlecht war blies ich dann zur Attacke und ich war ständig am überholen. Nach 2.55 Stunden (~ 31 km/h ) erreichte ich dann wieder die Wechselzone und freute mich dann schon auf meine Lieblingsdiziplin dem laufen und ich hoffte nicht zu viel Körner verschossen zu haben.Schnell die Laufschuhe an und ab ging es die 7km um den Fühlinger See und man muß sagen echt schön zu laufen da wäre ich gerne noch die restlichen 14km gelaufen.Dann ging es ab Richtung Köln und ich habe selten so eine langweilige Streckenführung erlebt,da ist bei mir in den Weinbergen rund um Ebersheim mehr los;-)Naja ich dachte in Köln ist bestimmt mehr los,aber vorher mußte man 10km am Rhein lang und wieder mal der liebe Wind!Egal in Köln ist immer was los das sind Partymenschen dachte ich,aber ich glaube die hatten an diesem Sonntag alle frei.Schnell über die Brücke ab ins Ziel was für einen Sportler doch immer das schönste ist der Zieleinlauf,aber was war das die Finishline mit einem Rechtsknick und dann stand man auch schon im Ziel!! Lieber Veranstalter das war leider nix und auch die Zielverpflegung war nicht gerade der Brüller zum Glück gab es ja Erdinger!Mein Fazit eine schöne Veranstaltung,aber der Veranstalter sollte doch ein paar Dinge überdenken und der Zieleinlauf muß nicht gerade Köln sein! Mein Dank noch an die vielen freiwilligen Helfer!Ach noch zum Schluß meine Zeit 6:02 Stunden wo über 8 min Wechselzeit enthalten sind. Hierüber bin ich soweit zufrieden und vielleicht nächstes Jahr,aber dann nur der Smart.
Bericht über Cologne Classic folgt von Mario Zillmer zum ANFANG |
| 31.08.08 Human Race in MünchenAm Sonntag fuhren 38 Human Race Läufer mit dem Bus Richtung Olympiastadion München. Gegen 14:00 Uhr waren wir dort angekommen und suchten uns einen guten Parkplatz für den Bus am Stadion, damit man nicht so weit laufen muss, da wir Läufer ja schon etwas gehfaul sind. Da es uns aber nicht gelang den Bus direkt an die Startlinie abzustellen mussten wir ca. 5-6 min gehen um an die Startnummernausgabe / Kleiderabgabe im Olympiastadion zu kommen. Einige von uns zogen sich lieber schon im Bus um und der Rest machte sich auf den Weg zum Stadion. Jeder Teilnehmer hatte schon im Vorfeld einen Kleiderbeutel, Armband mit der Startnummer & ein Funktion T-Shirt bekommen, auf dem die Startnummer aufgedruckt war. Ziel des weltweit größten Rennens war auch die Einheitlichkeit, und es war schon ein seltsames Gefühl, alle Läufer im roten Shirt zu betrachten. Die Zeit bis zum Start war durch zahlreiche Events recht kurzweilig, so hatten die Breakdancer ihren Auftritt, oder Dirk Nowitzki bekannte sich im Interview dazu, dass Laufen absolut nicht sein Sport sei… Um kurz vor sechs machten wir uns auf den Weg zur Startaufstellung und hier wurdeeinem bewusst, welch Riesenevent dieser 10 km Lauf mit ca. 15.000 Läufern in München, ausgetragen in 24 Städten ( z.B. Shanghai, Melbourne, Paris, Madrid, New York, Los Angeles, London usw. ) sowie ausreichend Prominenz, tatsächlich war. Ein langer Lindwurm in rot zog sich um den Olympiateich zum Startbogen wo in Blöcken zeitversetzt gestartet wurde. Die Laufstecke war flach und führte über die Leopoldstraße zum Siegestor und zurück. Es machte richtig Spaß in dieser Menschenmenge für einen guten Zweck mitzulaufen und der Einlauf in dieses wunderschöne Stadion machte klar, dass sich die Reise zum Human Race gelohnt hatte. Nach dem Zieleinlauf die Treppen hoch und ein Blick zurück – überall rote Shirts und der Strom der noch immer ins Stadion kam, riss nicht ab. Ab zur Getränke- und Verpflegungsstation und dann zur Dusche. Frisch geduscht machten wir uns dann auf zum Konzert, der Höhepunkt des Human Race. Die Sportfreunde Stiller, Blumentopf und den FantaVier heizten uns bis 23:00 Uhr mächtig ein. Die Stimmung war gigantisch und die Lichter spiegelten sich im Dach des Olympiastadions, teilweise in rot – wie der Lindwurm, der sich kurz zuvor durch München geschlängelt hatte. Um kurz vor zwölf ging es dann wieder auf die Piste gen Mainz wo uns der Bus dann in unsere eigenen Autos entließ. Es war ein langer aber doch wunderschöner Tag. Einen Wettkampf bzw. Trainingslauf mit anschließendem Konzert gibt es nicht alle Tage und es macht immer wieder Spaß seine Freizeit mit Gleichgesinnten zu verbringen. Sollte es diesen Event nächstes Jahr wieder geben, werden wir bestimmt wieder mit dabei sein. Nicole & Michael Wolf zum ANFANG |
13.07.2008 Langdistanz in Roth, das Regenrennen
Es ist vollbracht…
Nach gut sieben monatiger Vorbereitung war es am Freitag den 11.08.2008 soweit. Rad und Bekleidung ins Auto, kurz noch in das Gelenkzentrum zu Dr. Martin Scholz, der mich getapt und einige Akkupunkturnadeln gesetzt hat und ab nach Roth zum Empfang der begehrten Startnummer. In Roth am Messegelände ging ich gleich zur Nummernausgabe. Eine nette Frau fragte nach der Startnummer und meinem Personalausweises und schon bekam ich das weiße Band mit dem Aufdruck Roth Challenge an das rechte Handgelenk befestigt zusätzlich noch meine Starterbeutel. Nun es war für jeden ersichtlich: ich bin ein richtiger Langdistanz Teilnehmer. Im Hotel machte ich mich gleich mal über die Startunterlagen her und fand 3 Bekleidungssäcke mit meiner Starnummer in 3 verschieden Farben. Jetzt hieß es erst einmal einlesen in die Unterlagen. Es ist schon toll, was da alles drin steht, hier ein kleiner Ausschnitt: „bei dem Wettkampf darf der Reisverschluss der Oberbekleidung nicht weiter als 15 cm geöffnet werden, Bauchfrei ist verboten, Mp3 Player sind nicht erlaubt und das alles kann zu einer Disqualifikation führen“. Wahnsinn, worüber die sich einen Kopf machen, dachte ich mir beim packen meines Laufbeutels den ich morgen mit meinem Rad abgeben muss.
Samstags in der Tageszeitung stand, dass es morgen 2800 Einzelstarter und 500 Staffeln geben sollte. Toll dachte ich, das gibt ja eine Radschlange von gut 40 km Länge, wenn die sich alle schön an den Abstand von 10 Metern wegen Windschattenfahren halten. Mittags fuhren wir mit Christian Wolf, Mark Labus, Ingo Spitzer zum Einchecken der Räder. Hier wurde mir bewusst -jetzt gibt es kein Zurück mehr. Der für das Einchecken zuständige Mann wollte, dass wir alle unseren Helm aufziehen und den Zeitchip bereithalten. „Helm sitzt- bitte noch einmal ausziehen- Prüfnummer ist auch vorhanden, Sie dürfen weiter- bitte bücken Sie sich und ziehen Ihren Zeitchip über die rote Matte bis es piepst damit sie registriert sind“. Mit diesen Worten durfte ich die Roth- Arena betreten. Hier kann ich nur sagen – Wahnsinn, was der Veranstalter organisiert hat. Ich bringe mein Rad zum vorgegebenen Platz, gebe den Kleiderbeutel mit der Laufbekleidung ab und raus aus der Wechselzone. Beim Hinausgehen begegneten wir Chris Mc Cormack- und hier sah man den Unterschied zwischen Anfänger und Profi, Chris trug nur den Helm und den Chip, für sein Rennrad und die Laufbeutel hatte er je einen Helfer. So machen das die Jungs also, die sparen doch wirklich alle Körner für morgen auf. So, genug geschaut und ab zur Brücke sich alle vom TCEC zum Fototermin mit Helfern, Betreuern und natürlich den Sportlern trafen. Danach zurück zum Hotel und noch die Beutel für morgen früh richten. Das heißt: ein Beutel zum Schwimmen und den anderen mit der Radbekleidung. In dieser Nacht schlief ich nicht besonders gut, denn um 4 Uhr mussten wir schon wieder raus, Frühstück und ab nach Roth zur Athleten Beschriftung. Es regnete und wie sich später herausstellte nur einmal an diesem 13.08., nämlich fast den ganzen Tag. Nach der Beschriftung, am rechten Arm die Startnummer, am linken Fuß die Altersklasse ging es die Wechselzone. Ich zog mir gleich den Neo an, weil es bei diesem Regen im Gummianzug doch recht trocken ist. Aufruf für die Athleten zum Start, das durfte ich mir nicht entgehen lassen - ab zum Kanal, und schon fing die Musik an zu spielen und die Leute auf der anderen Uferseite und auf der Kanalbrücke klatschten und jubelten uns allen zu. Nun lief es mir eiskalt den Rücken herunter und ich wusste warum ich hier bin: Diesen Tag möchte ich genießen und mich von den Menschen über die Strecke tragen lassen.
Unser Start war um 7:35 Uhr und die Zeit nach dem die Athleten im Wasser waren verging wie im Flug. Einchecken zum Schwimmstart und rein in den Kanal. Die Anspannung/ Nervosität hatte bei mir ihren Höhepunkt erreicht, und ich war richtig froh, dass ich noch nicht richtig im Wasser war, als der Startschuss gegeben wurde. Schwimmen- immer nur gerade aus in dem Kanal, locker um die Bojen und wieder zurück vorbei am Startpunkt, unter der Brücke durch und wieder um zwei Bojen und es war vollbracht. Helfer zogen uns aus dem Wasser und rein in das Zelt zum Umziehen für das Radfahren. Ich hatte einen Einteiler, und dachte mir, es würde reichen einfach noch eine dünne Mikro Jacke anzuziehen. Falsch gedacht. Da ich mir beim Schwimmen recht viel Zeit ließ und immer schön hinten geschwommen bin, ging ich doch etwas unterkühlt auf das Rad, und bei 14 Grad Außentemperatur mit Nieselregen wurde ich auf dem Rad nicht richtig warm. Es machte alles, aber keinen Spaß mehr. Ich hatte mehrfach daran gedacht aufzuhören weil die Radzeit einfach nicht das war, was ich mir vorgenommen hatte. Aber meine Frau sagte mir nach gut 100 Km Rad an einem Anstieg „Du schaffst das, Du bist unser Held“. Diese Worte und die von Ingo Fess ( „gib niemals auf“ ) retteten mich über die Radrunden. Auf den letzten 30 km hörte der Regen auf und die Temperaturen stiegen etwas an und meine Oberschenkel, Waden, Arme, und Brust wurden wieder etwas lockerer. Rad abgeben und den Beutel mit der Laufbekleidung empfangen. Im Zelt zum Umziehen für die Laufstrecke waren einige Triathleten die nicht mehr auf die Strecke wollten, aber ich freute mich darauf. Ich dachte mir locker laufen, da wird dir gleich wieder etwas warm und die Stecke machst du schön locker, dann hast du das Ding nachhause geschaukelt. Auf der Stecke traf ich noch unsere Karin, die versuchte, mich mit ihrer freundlichen Art zu motivieren. „Schau mal Michael, Du läufst ganz locker und das mit dem Wetter ist jetzt auch besser, Du läufst nur noch mit der Sonne, es wird keinen Regen mehr geben“. Diese Prophezeiung dauerte auch genau bis Kilometer 15 , dann kam ein Wolkenbruch, der vom Feinsten war. Super „Grenadierwetter“ dachte ich nur und lief weiter. Mein verletzter Fuß machte das alles super mit und ich war richtig froh dass es doch noch so locker ging, bei dem Schei… Wetter. Bei Kilometer 20 war meine Karin wieder da und mein Sohn jubelte mir auch entgegen mit dem Satz: „Jetzt noch die Runde und Du hast es geschafft“. Karin lief wieder ein paar Meter mit mir und versuchte mich zu motivieren. Ich Freute mich, dass sich die Schmerzen auf Oberschenkel und Teile der Wade beschränkten. Ab Kilometer 22 war es dann vorbei, da fing der Fuß auch noch an, das Abrollen fiel mir immer schwerer und ich konnte einfach nicht mehr schmerzfrei locker laufen. Ich entschied mich, wie Ingo Fess in Frankfurt, zu Jogg and Walk. Ich lief 1,5 km und die restlichen 0,5 km ging ich. Da alle zwei Kilometer eine Getränkestation war, konnte ich dies richtig gut timen. Und nicht zu vergessen, es regnete die ganze Zeit in Strömen. Als ich das Kilometerschild 40 gesehen hatte war für mich alles rum, ich hatte kaum noch dicke Beine, der Fuß?? Ich weiß nicht mehr was der machte, ich hörte den Sprecher beim Zieleinlauf und lief und lief. Es wurden neue Kräfte freigesetzt, die ich gerne auch bei Kilometer 30 gehabt hätte, dann ging es rein in den abgesperrten Parcours, auf den blauen Teppich und hier fielen mir die Worte von Christian Wolf ein, „ab dem Teppich bist du nur noch happy und hast keine Schmerzen mehr“. Das war auch so, ich war auf Wolke sieben, die Meute jubelte, mein Name wurde genannt- nur noch durch den Zielbogen und Du hast es geschafft. Ich sah meinen Sohn auf der Bühne und da ging es noch besser. 12:57:45 das war meine Zeit. Unter 13 Stunden beim ersten Mal und bei so einem Wetter. Und das mit dem Fuß, wo mir viele im Vorfeld prophezeiten, ich würde in Roth nicht starten. Ich war und bin selbst stolz auf mich. Als mir auch noch die Helferin meine Eins (in Roth sind die Medaillen eine 1- das steht für den ersten Ironman in Europa ) für meinen ersten Triathlon umhing, war es geschafft. Ich kann nur sagen trotz des Wetters, es war eine super Veranstaltung. Hier möchte ich mich noch bei den Menschen bedanken, die mich zu diesem Ziel begleiteten und mich voll und ganz unterstützten.
DANKE:
Meiner Familie, insbesondere meiner Frau: „Du hast mich bei meinem Training unterstützt und mir im richtigen Moment die richtigen Worte zur Motivation gesagt“. Meinen Kindern Anna-Lena und Raymond, die mich gnadenlos angefeuert haben.
Meiner Trainerin Ute Mückel. „Ohne Dich hätte ich das bestimmt nicht geschafft, du warst für mich immer das rettende Ufer bzw. der Fels in der Brandung.“
Dr. Karin & Stefan Benner : Ihr habt euch Super um meinen Fuß gekümmert.
Dr. Martin Scholz vom Gelenkzentrum: Ohne Akupunktur und Akkutappe weiß ich nicht, ob der Fuß sich nicht schon früher gemeldet hätte.
Astrid Surbeck: „Du hast fast ein Wunder vollbracht. Das man einen Fuß mit gerissenen Außen-bändern nach 4 Wochen soweit bekommt, das er die Langdistanz übersteht, ist Wahnsinn.
Christian Wolf: Du warst immer mit Rat und Tat für mich da, und hast mir viel Arbeit an den zwei Tagen vor dem Wettkampf abgenommen.
Mario Zillmer, Ingo Fess, Joachim Wölke & Klaus Grah: Ihr habt mit mir viele Trainingskilometer absolviert und ohne eure Tipps hätte ich bestimmt das ein oder andere falsch gemacht. zum ANFANG |
08.03.bis 18.März 2008 Lauftraining auf Mallorca in Alcudia Hotel Ivory Playa. Wie jedes Jahr sind wir mit einer kleinen Gruppe auf die Spanische Insel Mallorca zu einem Lauftraining geflogen. Höhepunkt dieses Lauftrainings im März ist immer der Halbmarathon in Palma. In diesem Jahr stand unser Aufenthalt unter einem sonnigen Stern, denn wir hatten konstant hervorragendes Wetter.
Morges stand immer ein regenerativer Lauf am Strand von ca. 30 min mit anschließendem gemeinschaftliche Dehn- und Kräftigungsübungen auf dem Programm. Zum Nachmittag wurden unterschiedliche Laufeinheiten angeboten, an einem Tag die maximale Herzfrequenz ermittelt, an anderen gabe es Tempoläufe und Lauf ABC. Ein langer Lauf von 20 km rundete das Angebot ab. In diesen 10 Tagen konnte man bis zu 150 km laufen und so eine optimale Grundlage für das Frühjahrstraining legen. Da wir so schönes Wetter hatten, wurde das Angebot von Mallorca Sportiv , Räder auszuleihen und die Insel zu erkunden, sehr intensiv genutzt. Ich kann aus meiner Sicht nur sagen, dass ein Trainingslager in der Sonne von Mallorca einem die richtige Trainingsmotivation für den kommenden Frühling bringt zum ANFANG |
| 09.02.bis 06. März 2008 Michaels Bericht über Schwimmtraining bei Hans Ludwig Sattler:" Ludwig versucht mir das Schwimmen für Roth beizubringen, er ist sehr bemüht und ich kann schon erste Fortschritte verzeichnen. Zurzeit liege ich bei 6-7 Liter Chlorwasser auf 1000 Meter, aber Ludwig ist guter Dinge den Verbrauch noch etwas zureduzieren. Gerade hier sehe ich für Roth einen enormen Vorteil. Spaß bei Seite, das Training ist sehr gut aufgebaut, es wird in kleinen Gruppen individuell trainiert. Die Technik-übungen sind sehr gut erklärt und man fühlt sich nicht überfordert. Ich kann dieses Training nur weiter empfehlen". zum ANFANG |
| 12.- 13.Februar 2008 Nicole bei Nike`s Running Academy in der Sportschule Bartholomä. "Neuheiten für die kommende Saison sind immer wieder die eine Seite von Schulungen - wenn Sie aber wirkliche Neuheiten bringen fängt es an, Spaß zu machen. Dr. Stefan Grau, der Mitbegründer des NIKE Free oder NIKE Cesium zeigt anschaulich und verständlich für Nicht-Studierte die neuesten Ergebnisse seiner Forschungen. Man denkt mehr über Frauen und deren Ansprüche an Laufschuhe nach, Musterleisten werden mit ihrer Wirkung in Randgrößen untersucht - wie viel Dämpfung sollte der Vorfuß eines Laufschuhs haben und wie sieht die optimale Paßform aus. Hochinteressante Themen, die eine Annäherung an den perfekten Laufschuh - auch für den Fuß der nicht vom Zeichenbrett gefallen ist, vermuten lassen. Es wird noch einige Überraschungen geben...Danach geht es zum Laufen, aber nicht gehetzt durch Wald und Wiesen - Orientierungslauf heißt die Devise - Spaß machen solls".zum ANFANG |
22. Januar: Michael bei der Folgeveranstaltung des Marathon Kongress Mainz, organisiert vom Landessportbund & Uni-Mainz Abt. Sport. " In diesem Kongress erklärte ich den Sinn von Funktionsbekleidung. Besonders in der kälteren Jahreszeit ist es enorm wichtig die Feuchtigkeit vom Körper abzutransportieren und ihn trocken zu halten, denn gerade hier steigt das Erkältungsrisiko enorm an. Wer gute Bekleidung hat kann sich in einem Zwiebelprinzip sich mit max. 3 Lagen sinnvoll anziehen. Es macht auch einen enormen Unterschied, ob Sie im Wald bei Windstille oder über die freien Felder laufen, wo der Wind Sie von vorn, an der Seite oder voll auf dem Rücken erwischt. Die Gegebenheiten der Laufstrecke und Tragekomfort müssen beondere Berücksichtigung finden."
Diese Vortragsreihen, organisiert vom Landessportbund sind immer sehr informativ. Wir können allen Läufern die Teilnahme nur empfehlen zum ANFANG |
| |
Inhalt 2
|