
Laufschuhtest
Mit der Beurteilung von Laufschuhen möchten wir unsere eigene Lauferfahrung, den Erfahrungsaustausch mit anderen Laufexperten, Erkenntnisse aus Einkauf und Verkauf, Laufanalysen sowie Einlagenkonstruktion weitergeben.
Test von 2007 bis 2009
| 2007-2009 |
|
|
2009- ?? |
|
|
Volker Boch |
|
Brooks Launch |
Tobias |
|
Martin Wieland |
|
|
Michael |
|
Stefan Benner |
|
|
Carlos Verez |
|
Volker Boch |
|
|
|
|
Michael Wolf |
|
|
|
|
Michael Wolf |
|
|
|
|
Stefan Benner |
|
|
|
|
Michael Wolf |
|
|
|
|
Michael Wolf |
|
|
|
|
Michael Wolf |
|
|
|
|
Volker Boch |
|
|
|
|
Alex Nicolai |
|
|
|
|
Volker Boch |
|
|
|
|
Michael Wolf |
|
|
|
|
Wolfgang Faust |
|
|
|
|
Carlos Verez |
|
|
|
|
Volker Boch |
|
|
|
|
Mario Müller |
|
|
|
|
Mario Müller |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Asics DS-Trainer
Nach der Herausforderung des Ironman Hawaii erhalten die Asics DS-Trainer endültig das Siegel "Test bestanden". Bei schnellen Trainingseinheiten im Vorfeld des härtesten Rennen des Jahres sowie dem Härtetest auf der Pazifikinsel haben diese Schuhe einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
Der DS-Trainer ist für alle Marathonläufer mit Tendenz über 2:40 Stunden, und das sind wohl die meisten Kaufinteressierten, ein guter Wettkampfbegleiter. Die Stütze im Rückfußbereich fängt pronierende Bewegungen des Fußes ab, hält den ermüdenden Fuß zudem schön in der gewünschten Richtung. Die Schwungbewegung ist dynamisch, der DS-Trainer bringt Vorwärtdrang und hat zudem einen guten Abdruck. Gerade bei Läufen unter extremen Bedingungen, beispielsweise Hitze, verändert er sich nur angenehm wenig. Der Schuh wird nicht zu weich im Abdruckverhalten und führt damit nicht zu einem "schwammigen" Laufgefühl.
Positiv fällt auf, dass der DS-Trainer fest, aber angenehm locker sitzt, das Obermaterial ist geschmeidig, aber straff und im Innenbereich des Schuhs an den richtigen Stellen gepolstert. Die Zunge könnte eventuell etwas dünner sein, dies stört aber nicht. Ebenfalls verbessert könnte der Wasseraustausch sein, wenn der Schuh richtig nass wird, gibt er die Feuchtigkeit nur langsam ab. Jedoch verändert dies nicht das gute Laufgefühl.
Positiv ist weiterhin, dass der DS-Trainer schmal geschnitten ist wie ein Wettkampfschuh, aber eine breite Zehenbox hat, die eher zu einem Lightweight-Trainer passt. Eine Kombination, die den Schuh auch allgemein auszeichnet, denn der DS-Trainer ist sowohl wettkampf- als auch voll alltagstauglich. Ein Kauftipp, gerade für die Läufer, denen Asics generell viel Freude bereitet.
Volker Boch
nach oben...
|
Asics Gel Speedstar
Erhältlich als Herren- und Damenschuh
Verkaufspreis: 110,00 €
Laufschuhtest von Martin Wielant
Optisch richtig ansprechend - komplett grellgelb - kam der Asics Speedstar beim ersten Blick daher und beim Umdrehen sah ich eine Sohle, die nur aus kleinen Gumminoppen bestand und mir so gar nicht „Asics-typisch“ erschien. Umso mehr war ich gespannt, wie er sich am Fuß anfühlen und laufen lassen würde. Beim Anziehen fühlte ich mich, obwohl ich sonst eher selten Asics-Schuhe trage, gleich „heimisch“; der Schuh saß von der Passform her gut und fühlte sich angenehm bis bequem an.
Mir fielen besonders zwei Dinge positiv auf: Das geringe Gewicht des Speedstars und der geräumige Vorderfußbereich des Schuhs; viel Platz für die Zehen also. Kein Engegefühl und damit eine geringe Gefahr von Druckstellen, Blasen oder gar blauen Zehennägeln. Dennoch saß der Schuh: Im Mittelbereich und in der Ferse ist er nämlich für den „normalbreiten“ Fuß geschnitten und dürfte daher am ahesten Läufern mit ebensolchen Füßen passen. Läufern mit ausgesprochen breiten oder schmalen Füßen hingegen dürfte er zu weit bzw. zu eng sein.
Nach einigen Läufen in dem Schuh ist mein Fazit: Ein guter, nicht zu harter, aber dennoch sehr direkter Schuh, einzuordnen in die Gruppe Light-Weight-Trainer; nach meiner Meinung geeignet für Training und Wettkampf. Gelaufen habe ich den Schuh auf Asphalt, Pflasterstein und (ein wenig) auf der Laufbahn und auf allen Belägen konnte der Schuh überzeugen.
Der erste Eindruck beim ersten Lauf war „Huch, der ist aber hart!“; allerdings wurde nach dem Warmlaufen und den ersten schnelleren Schritten ein „Nein, nicht hart, sondern einfach eben zum schnellen Laufen gemacht.“ Der Schuh „will“ einfach schnell gelaufen werden, und man merkt, dass er dafür gebaut wurde. Er hat zwar ein wenig Dämpfung, aber nicht allzu viel. Während ich beim Warmlaufen den Schuh recht hart fand, stellte ich dann beim Intervalltraining fest, dass er dann wirklich „abgeht“ und ein richtig gutes Gefühl zum Boden vermittelt. Trotz schnellen Laufens, „schwamm“ man nicht im Schuh, sondern er blieb stabil, und man konnte den Abdruck richtig gut setzen.
Was mir beim Laufen auch – positiv – auffiel: Das Obermaterial des Schuhs ist sehr leicht gearbeitet und entsprechend atmungsaktiv. Trotz schnellen Laufens hatte ich nicht das Gefühl, dass ich einen „nassen Fuß“ bekam oder gar im eigenen Saft badete. Nachteil natürlich: Wenn’s richtig kalt ist, dürfte der Schuh beim Training nicht sehr angenehm sein.
Von der Reichweite her würde ich den Speedstar von kurzen Strecken bis zu einem Halbmarathon einsetzen. Ambitionierte Läufer mit gut ausgestatteten Muskel- und Sehnenapparat können sicher in dem Schuh auch einen ganzen Marathon laufen, aber da der Schuh nicht allzu stark gedämpft ist, sollte dies auch wirklich nur der fortgeschrittene Läufer machen. Reinen Laufanfängern würde ich den Schuh daher nicht empfehlen.
Was mir besonders am Asics Speedstar auf- und richtig gut gefiel: Die „Noppensohle“! Die Sohle besteht nur aus kleinen Gumminoppen und dadurch hat man eine richtig guten Kontakt zum Untergrund, fühlt denselben aber sehr gut und der Schuh vermittelt dabei das Gefühl, dass man die Kraft aus den Beinen auch wirklich auf den Boden bringt. Und das nicht nur auf Asphalt oder Pflastersteinen, sondern auch auf der Laufbahn hatte ich das Gefühl, dass der Speedstar stets „Herr der Lage“ war und nicht die Gefahr drohte, auszurutschen. Auf Waldwegen oder gar querfeldein habe ich den Schuh nicht gelaufen – dafür ist er aber auch nicht konzipiert und gedacht.
Mein Fazit: Empfehlenswerter Schuh für Läufe bis zum Halbmarathon; für gut trainierte Läufer auch für „Mehr“ zu gebrauchen. nach oben... |
Laufschuhtest
Brooks Adrenaline GTS
Erhältlich als Männer- und Frauenschuh
Verkaufspreis: 119,95 €
Der Brooks Adrenaline GTS ist ein alter Bekannter: Dieser Schuh wurde neu überarbeitet und durch den Einsatz der Posting-Technologie gibt er nun einen weichen Übergang im Schrittzyklus. In diesem Modell macht das Laufen auch für die etwas kräftigen Läufer richtig Spaß: Er läuft auch hier mit dem typischen Brooks-Komfort.
Der Adrenaline besitzt das Hydroflow-Dämpfungs-System, welches mit einem Silikon-Öl-Gemisch arbeitet, das beim Aufsetzen der Ferse durch vier schmale Kanäle in einen äußeren Ring gepresst wird.
Das DRB (Diagonal Rollbar) ist ein keilförmiges Stück aus verdichtetem EVA-Material, das zusätzlich an der Innenseite des Schuhs eingearbeitet wurde. Das DRB stabilisiert den Fuß und kontrolliert die Überpronation. Durch den Einsatz der DRB-Pronationsstütze geben wir dieses Modell meist Läufern ohne Einlage, bzw. Läufern mit einer weich gebauten Einlage.
Nicht zu laufen ist dieser Schuh für leichte Läufer ohne Fußfehlstellungen.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Strasse: Gut geeignet.
Wald: In Gonsenheim sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit zu tragen,
er ist kein Trailschuh. Aber genau dieses Modell gibt es auch als ASR für den Wald.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er für mich etwas zu fest.
Wettkampf: Er ist kein klassicher Wettkampfschuh.
Training: Hierfür wurde er gebaut, er macht auch die eine oder andere flotte Laufeinheit mit.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend an mittlere bis schwerere Pronierer. Spezielle Einlagen können dieses Modell noch stabiler machen.
Durch seinen Dämpfungswert haben wir auch Läufer mit etwas mehr als ca. 85 kg Körpergewicht auf dem Schuh.
Körpergewicht: von 55 bis +/- 85 kg
Beurteilung: Ich finde diesen Schuh richtig gut. Er ist ein toller Trainingsschuh, der in seiner Klasse durch seine Passform und Stabilität enorm überzeugt. Gerade für den einen oder anderen Laufanfänger ist dieser Schuh ein super Einstieg. Mit diesem Modell kann man sich kaum Probleme erlaufen.
Statement von Orthopäde Stefan Benner (KIS-Mitglied)
Wie immer bei Brooks perfekte Passform, insgesamt ein sehr robuster Laufschuh der sicher nicht für das Laufbandtraining konzipiert wurde, sondern mehr für schweres Gelände. Dort aber hat er seine Stärken: guter Halt und Griff auch bei matschigen Verhältnissen. Meine Einlagen passten problemlos. Bei einem zweiwöchigen La Gomera-Urlaub kam er beim Lauftraining, beim Hiken und sogar beim Golfspielen zum Einsatz. Ein echter Allrounder! Kann ich aus orthopädischer Sicht nur empfehlen.
nach oben...
|
Laufschuhtest
Brooks Axiom
Erhältlich als Männer- und Frauenschuh
Verkaufspreis: 110 €
Dies ist erneut ein Schuh, den wir nur als gelungen ansehen. In diesem Modell macht das Laufen richtig Spaß. Er läuft sich wie ein Racer und hat den typischen Brooks Komfort.
Der Axiom ist ein Trainingsschuh für Läufer mit leichter Pronation.
Sehr leicht mit hervorragender Dämpfung, welche durch ein Silikon-Öl-Gemisch erreicht wird, das beim Aufsetzen der Ferse durch vier schmale Kanäle in einen äußeren Ring gepresst wird. Mit dem DRB (Diagonal Rollbar) ist ein keilförmiges Stück aus verdichtetem EVA Material an der Innenseite des Schuhs eingearbeitet. Es stabilisiert den Fuß und kontrolliert die Überpronation. In diesem Schuh ist es NEU angeordnet. Durch den Einsatz der Podular Technologie wird dem Vorfuß ein natürliches Abrollen ermöglicht.
Nicht zu laufen ist dieser Schuh für sehr schwere Läufer sowie für Menschen mit starker Fußfehlstellung.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Straße: Hervorragend geeignet.
Wald: In Gonsenheim, sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit zu tragen, er ist kein Trailschuh. Wenn es geregnet hat, würde ich den Schuh im Wald nicht tragen.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er gut zu laufen.
Wettkampf: Obwohl dieser Schuh ein Trainer ist, muss man ihn auch mal im Wettkampf tragen, da kann er zeigen, was er noch alles kann.
Training: Hierfür wurde er gebaut, er macht die flotte Einheit einfach zum Genuss.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend an leichte bis mittlere Pronierer.
Körpergewicht: von 50 bis +/- 85 kg
Beurteilung: Ich finde diesen Schuh richtig gut für erfahrene Läufer, die etwas mehr Dämpfung benötigen und nicht wollen, dass dieses zu Lasten des Schuhgewichtes geht. Auch Laufeinsteiger mit nicht so viel Körpergewicht werden mit diesem Schuh ihre Freude haben.
Beurteilung aus orthopädietechnischer Sicht von Sanitätshaus und KIS-Mitglied Lammert:
Aus der Sicht des Orthopädie-Technikers ist der Schuh gut für Einlagen geeignet. Der Innenraum ist so groß, dass unterschiedliche Einlagentypen eingepasst werden können. Eine gute Idee des Schuhherstellers ist es, die Stütze, bzw. Führung nur dorthin zu legen, wo auch die Einlage wirken soll.
Auf diese Weise kann der Techniker das innere Setup des Längsgewölbes gut an die Bedürfnisse des Läufers anpassen. Wir freuen uns schon darauf, die nächsten Einlagen einbauen zu dürfen!
Beurteilung aus orthopädischer Sicht von KIS-Mitglied Dr. Johannes Hennen, Ortho-Docs:
Der Axiom hat mich durch sein niedriges Gewicht und ein sehr angenehmes Laufgefühl begeistert. Der Schuh garantiert beste Dämpfungseigenschaften und sehr gute Passform mit angenehmer Unterstützung des Längsgewölbes. Das oft bekannte „Aufatmen“ der Füße nach dem Training entfällt: Die haben sich nämlich schon beim Laufen erholt!
Das Obermaterial gestattet eine prima Belüftung des Fußes, eine feuchte Kammer kann sich im Axiom sicher nicht entwickeln. In Pfützen und Schneefeldern holt man sich allerdings schnell nasse Füße.
Ich trage zusätzlich noch eine individuell angefertigte anatomische Sporteinlage auf Weichschaumbasis, die sich problemlos in den Schuh integrieren lässt.
Mein Fazit: Absolut empfehlenswerter Schuh für den ambitionierten Hobby-Läufer bei vernünftigem Preis-Leistungsverhältnis.
Laufschuhtest von Wolfs Team-Mitglied Volker Boch:
Anfangs empfand ich den Brooks Axiom als gewöhnungsbedürftig. Ich konnte ihn nicht so recht einordnen. Vom Gewicht ist er leicht. Ein Lightweighttrainer fast. Dazu gut verschlankt im Mittelfußbereich und zugleich stabil, eine nahezu ideale Kombination für Läufe im höheren Tempobereich mit einer längeren Dauer.
Aber – Brooks-typisch – ist der Axiom recht breit im Vorfußbereich. Ein Lighweighttrainer ist er daher für mich in diesem Fall nicht, zumindest nicht unbedingt. Der Axiom fördert durch seine recht flache, im Vorfuß aber recht breite Bauweise nicht den automatischen, dynamischen Schwung des Fußes. Anders als beispielsweise ein schmaler geschnittener Nike Zoom Elite oder ein entsprechendes Modell von Puma bringt der Axiom den Vorfuß nicht sofort in eine Abhebephase. Damit bremst er das gefühlte Tempo im Laufschritt.
Dafür bietet er: Komfort, Stabilität und einen guten Abdruck. Gerade schwerere Läufer und Akteure mit breitem Vorfuß erleben einen spitzen Schuh für Läufe, bei denen Leichtigkeit gefragt ist. Leichtere Sportler haben mit dem Axiom einen guten Partner für lange Läufe im höheren Tempobereich. Etwas störend ist auf Asphalt ein lauteres Abrollgeräusch.
Laufschuhtest von Marcus Johres, Nieder-Olm, Ironman-Finisher und Marathon-Läufer
Der Brooks Axiom kam bei mir auf der Straße und auf Feldwegen zum Einsatz. Der erste Einsatz war ohne Einlagen. Für mich, der einen schmalen Asics Trainer gewöhnt ist, schien der Brooks etwas zu breit zu sein, so dass ich das Gefühl hatte im Brooks zu schwimmen. War aber nach zwei Kilometern gegessen. Der Schuh lief sich sehr gut.
Am nächsten Tag kamen dann die Einlagen in die Schuhe. Im Gegensatz zum Asics hatte ich jedoch bereits beim Anziehen das Gefühl das ich nicht auf dem Schuh laufe, sondern in dem Schuh. D.h. beim Asics kam die Ferse sehr hoch. Das Laufen war dann auch deutlich besser. Durch die Einlage war der Vorfuß etwas höher, so dass das Gefühl der Breite im Vorfuß nicht mehr vorhanden war. Ich bin einen 10er gelaufen und das war richtig gut.
Kurz darauf habe ich einen langen Lauf mit Einlagen und Schuh gemacht, das führte dann aber zu Blasen. Die Einlage war auf den Asics angepasst.
Anschließend bin ich noch zweimal ohne Einlagen gelaufen, schnelle Läufe sind auf Grund der Breite im Vorfuß jedoch nicht drin. Mike passt die Einlagen nun auf den Brooks an, so dass ich das Thema Brooks Axiom mit Einlagen noch ausführlicher beschreiben kann.
Fazit für mich, mit Einlage ist das ein richtig guter Schuh für mich ("Schmalfuß"). Mit ihm komme ich in der Kombination Schuh/Einlage auf eine hohe Geschwindigkeit, was mit dem Asics nicht möglich war.
nach oben...
|
Laufschuhtest
Brooks Burn
Der Brooks Burn ist ein leichter, neutraler Trainingsschuh ohne Stütz- oder Führungselemente für die Läufer, die Wert auf Dämpfung legen und trotzdem einen dynamischen Wettkampfschuh bevorzugen. Auch für den etwas kräftigeren Läufer ist dieser Schuh gut geeignet.
Das Obermaterial besteht aus einem sehr angenehmen und anschmiegsamen Nylon-Mesh, und auch das Leder ist sehr weich. Die Schnürung sitzt gut, der Schuh bietet sofort einen guten und stabilen Halt.
Wir verkaufen ihn an Supinierer mit und ohne Einlage, oder an Pronierer mit einer guten Einlagenversorgung. Für Läufer ohne Fußfehlstellungen ist dies ein herrlicher Schuh, der immer wieder als Folgekauf gefragt wird.
Wir sind der Meinung, dass Brooks hier gezeigt hat, dass sie nicht nur stabile und schwere Schuhe bauen können.
Und für die Mitbewerber gilt: Man kann auch Schuhe leicht und dynamisch bauen, ohne auf den Komfort von Dämpfung und Führung und Super-Passform zu verzichten!
Beurteilung aus orthopädietechnischer Sicht von Sanitätshaus und KIS-Mitglied Lammert:
Nach dem Entfernen der herausnehmbaren Innensohle bietet der Burn ausreichend Platz für eine Einlagenversorgung.
Er bietet durch seine außen durchgehende Laufsohle gute Stabilität gegen das Umnicken nach außen, sollte aber beim starken Überpronierer nochmal auf dem Laufband überprüft werden.
Für die Gruppe der Supinierer ist dieser Schuh gut geeignet.
Durch sein niedriges Gewicht kann der Burn auch von wettkampfambitionierten Einlagenträgern genutzt werden.
Wenn man dann die Einlage den Gewichtsbedürfnissen noch anpasst, hat man eine gute Fußführung in Leichtbauweise.
Aus unserer Sicht ist der Schuh geeignet für:
- Läufer mit Sicherheitsbedürfnis auf der Außenseite
- Supinierer
- Einlagenträger, die mit hohen Kräften auf der Schuhaußenkannte aufkommen
- wettkampfambitionierte Einlagenträger
nach oben...
|
Laufschuhtest
Brooks Glycerin
Der Orthopäde und Sportmediziner Dr. med Stefan Saupe-Schubert betreibt seit vielen Jahren aktiv Sport, insbesonderejoggt er sehr gerne. Vor kurzem hat er sich den Brooks Glycerin 3 gekauft.
Sein Urteil: "Dieser Schuh ist ein echter Allrounder. Er läuft sich super auf Asphalt und man kann ihn durch seine griffige Profilsohle auch sehr gut beim Laufen im Wald tragen. Alles in allem kann ich diesen Schuh nur empfehlen. Ich habe damit sogar meine persönlichen 5- und 10-km-Bestzeiten verbessern können."
nach oben...
|
Laufschuhtest
Brooks Racer ST
Erhältlich als Männerschuh
Verkaufspreis: 100 €
Dies ist ein Schuh, bei dem Laufen wieder richtig Spaß macht. Er wurde als ein Sondermodell 2004 mit limitierter Auflage in grün gefertigt.
Er ist ein Racer für fast jeden Läufer mit leichter Pronation.
Sehr leicht mit hervorragender Dämpfung, die durch ein Silikon-Öl-Gemisch erzielt wird, das beim Aufsetzen der Ferse durch vier schmale Kanäle in einen äußeren Ring gepresst wird. Durch das DRB (Diagonal Rollbar) besteht ein keilförmiges Stück aus verdichtetem EVA Material, welches an der Innenseite des Schuhs eingearbeitet wurde. Das DRB stabilisiert den Fuß und kontrolliert die Überpronation.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Straße: Hervorragend geeignet.
Wald: In Gonsenheim, sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit zu tragen,
er ist kein Trailschuh.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er gut zu laufen
Wettkampf: Da der Schuh ein Racer ist, muss er auch an diesen Tagen zeigen, was er kann.
Training: Hier bitte nur bei schnellen Einheiten. Er macht die flotte Einheit einfach zum Genuss.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend an Neutralfußläufer, bzw. leichte bis mittlere Pronierer.
Spezielle Einlagen führen zu keiner Einschränkung des Laufvergnügens. Durch seinen Dämpfungswert haben wir auch Läufer bis ca. 85 kg, die mit diesem Schuh laufen.
Körpergewicht: von 50 bis +/- 85 kg
Beurteilung: Das ist der Zweitschuh für die schnellen Dinge oder ein perfekter Wettkampfschuh.
Laufbericht vom Orthopäden und Sportmediziner Dr. med Stefan Saupe-Schubert (KIS-Mitglied)
Das Gefühl in diesem Laufschuh hat mich vom ersten Augenblick an überzeugt. Er ist unglaublich leicht, und wenn man nicht genau wüsste, dass man einen Schuh am Fuß trägt, würde man denken, man läuft barfuß. Nur dass dieser Schuh deutlich mehr Komfort bringt, als wenn man wirklich barfuß laufen würde...
Das Laufen hat mir solchen Spaß gemacht, dass ich spontan entgegen der Planung meinen üblichen Weg durch Bretzenheim nicht nur verlängert, sondern verdoppelt habe. Ich konnte auf Anhieb ohne größere Anstrengung eine tolle Zeit laufen.
Diesen Schuh kann ich nur wärmstens empfehlen für ambitionierte Läufer. Man sollte sich allerdings im Klaren darüber sein, dass er nicht für schweren Boden geeignet ist und natürlich aufgrund seines geringen Gewichts auch nicht die extreme Dämpfung besitzt.
Statement von Orthopäde Stefan Benner (KIS-Mitglied)
Nachdem ich mich mit „dem aussergewöhnlichen Design“ arrangiert hatte blieben nur noch extrem positve Eindrücke. Bereits beim ersten Laufbandtest gab es keinerlei Probleme, er passt wie angegossen und wiegt fast nichts. Auch den Test mit meinen propriozeptiven Einlagen bestand der Schuh bestens. Insgesamt ein perfekter Schuh mit und ohne Einlagen.
Für mich steht fest: Diesen Schuh werde ich beim Gutenbergmarathon laufen!
Laufbericht von Markus Laumann, Fachverkäufer im Laufsportzentrum
Mein Rennschläppchen für die Saison ist der Brocks Racer ST. Bereits am Lindenseelauf in Rüsselsheim führte mich der Racer zu einer neuen Bestzeit. Für den ambitionierten Läufer stellt er eine Symbiose von Lightweight Speed, Cushioning und Stability dar; vereint in einem Hochleistungsrennmodell.
Die leichte und flache Bauweise sowie das Carbongummiprofil vermitteln ein tolles Gespür für die Rennstrecke, so dass man einfach schnell laufen muss! Die Trimmung von optimaler Traktion bei gleichzeitig kurzer Bodenkontaktzeit läßt die Kilometer sprichwörtlich vorbeifliegen. Neben diesen reinrassigen Renneigenschaften zeichnet sich das Modell durch die bewährten Dämpfungselemente Substance S-257 und Hydroflow System aus. Abgerundet wird der Schuh durch eine Pronationsstütze im Mittelfußbereich, die vor allem bei Ermüdungserscheinungen auf längeren Distanzen, z.B. beim Maratho,n zum Tragen kommt, indem sie den Fuß stabilisiert und die Pronation minimiert. Das Einsatzgebiet reicht von Tempotraining über 10km-Wettkämpfe bis hin zum Marathon.
Fazit: Der Racer stellt einen Wettkampfschuh für den ambitionierten Läufer dar, der möglichst schnell eine Strecke überwinden will, ohne dabei auf ein Mindestmaß an Dämpfung und Stabilität zu verzichten. Er vermittelt ein tolles Laufgefühl, dass Lust auf mehr Kilometer macht.
Laufschuhtest von Wolfs Team-Mitglied Volker Boch:
Wer einen stabilen Rennschuh sucht und dazu etwas breitere Füße hat, greife doch einmal zum Brooks Racer ST. Denn dieser zunächst unscheinbare Schuh ist ein klassischer Renner, wie der Name schon sagt. Während die meisten Wettkampfschuhe schmal geschnitten sind und minimiert in ihren baulichen Details, bietet der Racer ST vieles mehr: Stütze im Rückfuß, gute Dämpfung, breiter Vorfuß, gute Durchlüftung, stabile Fersenkappe.
Durch seine etwas breitere und stabilere Bauweise empfiehlt sich der Racer besonders für lange Straßenstrecken. Marathonis, die bisweilen Asics-Modelle bevorzugt haben wie den DS Racer, sollten den Brooks-Kollegen einmal probieren. Er ist nicht so hart wie der Asics, bietet mehr Kontrolle. Vom Gewicht her ist er eine volle Alternative. Und wer einen breiteren Fuß oder Pronationsprobleme hat, kommt um ihn fast nicht herum.
nach oben...
|
Laufschuhtest
NIKE Air Pegasus TC
TC = Training Competition
Erhältlich als Männer- und Damenschuh
Verkaufspreis: 115.- €
Der Nike Air Pegasus TC ist ein Schuh aus der berühmten Bowerman Serie. Er ist etwas leichter und ist gerade im Vorfußbereich für das schnellere Laufen gebaut.
Er ist ein leichter und bequemer Schuh.
Wir führen den Air Pegasus TC seit fast vier Jahren im Sortiment und können dies nur bestätigen. Durch das Nike AIR Dämpfungssystem läst sich dieser Schuh hervorragend auf den harten betonierten Feldwegen laufen. Ein erhöhter Abrieb an der Ferse wurde hier noch nicht festgestellt, was auf ein gutes Mischungsverhältnis von der Außensohle hinweist.
Nike Air Pegasus TC ist ein leichter, schneller und doch gut gedämpfter Trainingsschuh. Wegen seiner geräumigen Zehenbox, wird er gerne von Läufern mit etwas breiteren Füßen bzw. mit einer Einlage getragen.
Die Fersenkappe ist bei diesem Modell etwas geräumiger als normal ausgefallen, deshalb haben Läufer mit einer schmalen Ferse hier etwas Probleme, Halt zu finden.
Wir verkaufen den Schuh an Läufer mit einem neutralen Abrollverhalten.
Mit speziell angefertigten Einlagen können auch Läufer mit einer etwas stärkeren Pronation diesen Schuh laufen. Für uns hat sich herausgestellt, dass Läufer mit etwas mehr Gewicht (weit über 85 kg) und einer etwas stärkeren Pronation dieses Modell nicht laufen sollten.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Strasse: Hier liegt sein optimaler Einsatzbereich.
Wald: In Gonsenheim sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit und Nässe kann er ohne Einschränkung gelaufen werden.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er hervorragend zu laufen.
Wettkampf: Da der Schuh nicht zu schwer ist, lässt er sich im Wettkampf (z.B. bei Volksläufen) sehr gut laufen.
Training: Dieser Schuh ist sowohl für das langsamere als auch das schnellere Training konzipiert worden.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend als Trainingsschuh. Einen Marathon kann man in diesem Modell ohne Einschränkung überstehen.
Körpergewicht: Läufer von 45 bis 85 kg haben wir in diesem Schuh laufen lassen und jeder Läufer war hiermit voll zufrieden.
Beurteilung:
Der Nike Pegasus TC ist ein hervorragender Trainingsschuh. Wir sind von der neuen Laufschuh-Philosophie von Nike sehr angetan und können auch hier wieder einen guten Schuh aus dem Hause NIKE vorstellen. Die Technik und Verarbeitung sowie Passform sind absolut überzeugend.
nach oben...
|
Laufschuhtest
Nike AIR Zoom SKYLON Triax
Erhältlich als Männer- und Damenschuh
Verkaufspreis: 110 €
Eigenschaften
Dieser Schuh besticht durch Leichtigkeit, Tragekomfort sowie enormer Dämpfungs-eigenschaft. Durch den eingespritzten TPU- Rahmen bietet er guten Halt und Sitz im Mittelfußbereich. Da er kaum Nähte hat, ist er gut barfuß zu laufen und wird daher auch gerne von Triathleten getragen.
Aufgebaut ist der Schuh auf einer extrem leichten, einteiligen Mittelsohle. Er hat ein gekapseltes Air-Element das zur optimalen Dämpfung beiträgt.
Durch den Karbongummi im Auftrittsbereich der Ferse ist dieses leichte Modell nicht so schnell abgelaufen, wie man auf den ersten Blick unterstellen könnte.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Strasse: Hervorragend geeignet.
Wald: Im Gonsenheimer, sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit.
Feldwege: Auf betonierten Feldwegen ein Genuss.
Wettkampf: Durch seine Leichtigkeit ein guter Schuh für Wettkämpfe.
Training: Mit diesem Schuh wird jedes Training zu einem Tempotraining.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend an Neutralfußläufer, bzw. Supinierer. Bei einer leichten bis mittleren Pronation kann der Schuh auch mit einer speziellen Einlage ohne nennenswerte Laufeinschränkungen gelaufen werden. Durch seinen hohen Dämpfungswert können ihn auch Läufer bis ca. 85 kg tragen.
Für Läufer, die schnelle Läufe mit viel Dämpfung und Stabilität bevorzugen.
Michael Wolf, Wolf's Running World
Beurteilung aus orthopädietechnischer Sicht von Sanitätshaus und KIS-Mitglied Lammert:
Der Skylon ist ein guter Schuh für Einlagenträger: Die herausnehmbare Innensohle bietet ausreichend Platz für eine Einlage.
Da er vorne ohne viel Nähte auskommt, bzw. diese gut gedeckt sind, ist er darüber hinaus für Läufer mit Schwielenbildung auf den Zehen sehr interessant - auch die Diabetiker nicht zu vergessen.
Mit verschiedenen Einlagentypen können sehr schön unterschiedliche Korrekturprinzipien eingesetzt werden.
Für Supinierer hat er durch seinen stabilisierten äußeren Auftritt sicher auch seine Berechtigung.
Aus unserer Sicht ist der Schuh geeignet für leichte Pronierer (mit bettender Einlagenversorgung), Spreizfüße (mit guter Einlagenführung im Vorfuß) und Supinierer, die sich durch eine Einlage mit „Steigbügel" führen lassen.
Laufschuhtest von Wolfs Team-Mitglied Volker Boch:
Schon einmal das Gefühl gehabt, die Muskulatur sitzt in einer Ritterrüstung? Gerade nach langen harten Läufen schafft der Nike Skylon Abhilfe. Vorab bemerkt: nur bei Läufern unter 90 Kilogramm und für Füße geeignet, die mit Neutralschuhen gut zurecht kommen. Weich ist der Skylon im Aufsatz, weil er genügend Schaum im Unterbau hat. Die recht dicke Sohle im Vorfußbereich sieht etwas klobig und damit Tempo-schluckend aus, was jedoch auch mehr ein optischer Eindruck ist durch die Einfärbung der Sohle. Der Skylon federt schön ab, gibt dem Fuß aber eine Tendenz zum Vortrieb. Er hat damit auch das Zeug zum Wettkampfschuh, wenngleich er denjenigen, die im Wettkampf den absoluten Kontakt zum Boden spüren müssen, nicht unbedingt anzuraten ist. Zumindest ist der Skylon für schnelle Trainingseinsätze ein optimaler Partner. Die Bewegungen laufen rund ab, das Obermaterial schmiegt sich angenehm eng an den Fuß an. Von der Passform und den Einsatzmöglichkeiten her ein absoluter Kauftipp.
nach oben...
|
Laufschuhtest
NIKE Air Structure Triax
Ich bin das Modell Nike Air Structure Triax 10 eine Woche täglich ca. 45min. gelaufen und war selten spontan so begeistert von einem Laufschuh.
Das optimale Dämpfungssystem im Fersen-, und Vorfußbereich, eine Überpronationsstütze mittlerer Härte und einen geteilten Sohlenbereich, wodurch der Schuh trotz guter Stabilität flexibel bleibt. Der angenehme Tragekomfort macht den Schuh nicht nur für Hobbyläufer zu einem geeigneten Trainingspartner.
Nina Reznizak
Nordic-Walking-Trainerin
nach oben...
|
Laufschuhtest
Nike Air Zoom Elite
Erhältlich als Männer- und Damenschuh
Verkaufspreis: 130 €
Der Nike Air Zoom Elite wurde von Stiftung Warentest in der Ausgabe 6/2005 mit der Gesamtnote 1,7 zum Testsieger mit GUT bestimmt.
Laut Aussage Stiftung Warentest ist dies ein leichter und bequemer Schuh mit ausgewogenen biomechanischen Eigenschaften, der sich bei den Läufern im Test großer Beliebtheit erfreute.
Wir führen den Air Zoom Elite seit fast zwei Jahren im Sortiment und können dies nur bestätigen. Durch das Nike AIR Dämpfungssystem lässt sich dieser Schuh hervorragend auf harten, betonierten Feldwegen laufen. Der Abrieb an der Ferse sollte jedoch kontrolliert werden, da dieser auf Beton höher ist als auf Asphalt.
Nike Air Zoom Elite ist der erste Schuh bei Nike mit einer durchgehenden Dämpfungsblase. Er hat fast keine Nähte und lässt sich so auch gut barfuß laufen. Dieser Schuh ist in der Zehenbox ausreichend breit geschnitten, und durch seine schmale Fersenkappe gibt er genügend Halt. Im Schaft stabilisiert er den Fuß mit etwas Kunstleder, um den Fuß besser auf den Leisten zu fixieren.
Wir verkaufen den Schuh an Läufer mit einem neutralen Abrollverhalten bis hin zur mittelschweren Pronation. Mit speziell angefertigten Einlagen können auch Läufer mit einer etwas stärkeren Pronation diesen Schuh laufen. Für uns hat sich herausgestellt, das Läufer mit etwas mehr Gewicht und einer etwas stärkeren Pronation dieses Modell nicht laufen sollten.
Wir können Nike zu diesem guten Schuh nur gratulieren.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Strasse: Hier liegt sein optimaler Einsatzbereich.
Wald: In Gonsenheim, sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit und Nässe kann er ohne Einschränkung gelaufen werden.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er hervorragend zu laufen.
Vorsicht: Abrieb an der Ferse kontrollieren!
Wettkampf: Da der Schuh nicht zu schwer ist, lässt er sich im Wettkampf
(z.B. bei Volksläufen ) sehr gut laufen.
Training: Dieser Schuh ist speziell zum Training konzipiert worden.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend als Trainingsschuh. Aber seinen Marathon kann man in diesem Modell ohne Einschränkung überstehen.
Körpergewicht: von 45 bis 85 kg
Beurteilung: Der Nike AIR Zoom Elite ist ein hervorragender Trainingsschuh. Wir sind von der Technik und der Verarbeitung sowie von seiner Passform absolut überzeugt und können diesen Schuh nur empfehlen.
Laufschuhtest von Wolfs Team-Mitglied Volker Boch:
Meines Erachtens einer der Top-Schuhe auf dem Markt. Ein Leichtgewicht, das den Fuß beflügelt und zugleich stabil hält. Sehr gut gedämpft und zugleich direkt im Laufgefühl ist er der perfekt Partner für Tempoläufe im Dauerbereich. Weich und zugleich gut geführt. Gerade viele Triathleten wie Jürgen Zäck und Lothar Leder vertrauen auf den Zoom Elite. Zu Recht, denn der leichte Schuh ist für solch tempofeste Läufer ein perfekter Trainingspartner für alle Strecken bis zum Marathon.
Ambitionierte Läufer wie Hobbyakteure können den Zoom Elite bestens im Wettkampf- und Tempolaufbereich einsetzen – für alle Strecken. Zudem ist er von großer Haltbarkeit und für beinahe alle Fußtypen geeignet. Läufer mit allzu breitem Vorfuß haben im Zoom Elite vielleicht etwas weniger Spaß.
nach oben...
|
Nike Free
Der Nike FREE ist für uns die Innovation in der Laufschuh-Industrie für das Jahr 2004. Hier wurde ein Trainingsgerät für Läufer und Läuferinnen entwickelt, das seinesgleichen sucht: Der Schuh simuliert das Barfußgehen auf einer Wiese! Dieses Gefühl ist nicht subjektiv, es wurde uns von jedem Kunden bestätigt.
Das Obermaterial ist sehr weich und schmiegt sich dem Fuß optimal an. Die flexiblen Blöcke und tiefen Kerben in der Sohle lassen den Fuß sanft abrollen. Die Zehenbox ist anatomisch geformt, man merkt keine Einschränkung bzw. kein Gefühl einer eingeengten Zehe. Die Sohle ist den Konturen und der Bewegung des Barfussgehens optimal angepasst.
Der FREE wird im Gegensatz zum Laufschuh passend und nicht größer verkauft. Er muss richtig passen.
Die Fersenkappe des Schuhes ist aus Stoff und lässt dem Fuß seinen natürlichen Lauf.
Das Zitat von NIKE trifft es auf den Punkt: "Nike FREE hilft den wichtigen, doch oft vernachlässigten kleinen Ausgleichsmuskeln deiner Füße, ihre Kraft, ihre natürliche Leichtigkeit und Reaktionsschnelligkeit wiederzugeben. Nur ein starker Fuß ist geschützt vor Verletzungen und gibt dir den Vorsprung, auf den es ankommt."
Die Empfehlung, den Schuh Zuhause zu tragen und sich langsam gemäß Trainingsplan von Nike an den Schuh zu gewöhnen, können wir nur bestätigen.
Wir sind von dem Schuh zum Training der Fußmuskulatur überzeugt und können nur jedem Läufer diesen Schuh als Trainingsgerät empfehlen.
Zielgruppe: Wir verkaufen den Schuh mit viel Erfolg an Läufer und Walker, die sich und ihren Füssen etwas Gutes tun wollen und etwas zur Stärkung Ihrer Fußmuskulatur tun.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Strasse: Als Freizeitschuh und Trainingsschuh geeignet
Wald: In Gonsenheim sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit schwer zu tragen, da sich in der Sohle das eine oder andere Stöckchen einsetzen kann.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er relativ gut zu laufen
Wettkampf: Da der Schuh nicht zu schwer ist, lässt er sich im Wettkampf
(z.B. bei Volksläufen) sehr gut laufen.
Training: Dieser Schuh ist speziell zum Training konzipiert worden. Er Trainiert den Läuferfuß im täglichen Leben und macht das Gehen zum Genuss.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend als Trainingsschuh, um die Fußmuskulatur zu trainieren.
Spezielle Einlagen führen zu einer erheblichen Einschränkung des Laufvergnügens!
Körpergewicht: von 40 bis +/- ??? kg
Kurzbericht aus Perspektive des Orthopäden und KIS-Mitglied Stefan Benner
Nach kurzem Test im Mainzer Laufladen habe ich den Schuh vier Stunden bei meiner Arbeit in der Praxis angehabt - sehr angenehm, in der Tat fast wie barfuss. Nach zwei Stunden stellte sich aber ein anderes Problem ein: Es wurde ziemlich warm im Schuh. Nach vier Stunden war ich froh, meine Füsse wieder an die frische Luft zu bringen.
Beim Laufen habe ich ein sehr gutes Gefühl, die komplette Fuß- und Unterschenkelmuskulatur wird aktiviert und sicher auch trainiert. Damit kann man sicher auch Sekundärschäden verhindern oder zumindest reduzieren. Zum Training würde ich ihn nicht im Wald anwenden, auf dem Laufband eine tolle Ergänzung.
Fazit: insgesamt sehr positiver Eindruck, für einen längeren Einsatz leider nicht geeignet, da müsste Nike an der Belüftung arbeiten
Testbericht von Wolfs Runningteam-Mitglied Alex Nicolai
Seit November 2004 laufe ich nun den Nike Free und ich finde ihn sehr gut. Zwei- bis dreimal die Woche nutze ich den Schuh. Ich verwende ihn bei kurzen regenerativen Läufen (30-40 Minuten locker) und beim Warmlaufen (10-15 Minuten) inklusive dem Lauf-ABC vor meinen Bahnläufen. Der Schuh sitzt sehr angenehm am Fuß, fast wie ein Socken. Das Abrollverhalten ist sensationell. Durch die flexible Sohle verspürt man mehr Bewegungsfreiheit im Fuß. Man kann sich viel besser mit den Zehen abdrücken als im normalen Laufschuh. Nach einigen Läufen spürte ich deutlich ein Ziehen an der Fußsohle. Meine Fußmuskulatur wurde mehr gefordert als sonst.
Nach den sechs Wochen, meine ich, ist mein Laufstil dynamischer und effektiver geworden. Ich bin gespannt, ob sich mein Gefühl bei den ersten Wettkämpfen bestätigt.
nach oben...
|
Laufschuhtest
Puma Complete Heras
Erhältlich als Herren- und Damenschuh
Verkaufspreis: 110,00 €
Der neue Heras ist ein richtig guter Schuh geworden. Ein leichtgewichtiger, aber dennoch stützender Schuh für schnelle Trainingsläufe und Wettkämpfe. Er läuft sich wie ein echter Racer und geht trotz alledem mit 80 kg Körpergewicht locker um.
Es ist ein Laufschuh für Läufer mit leichter Pronation. Dieser Schuh besitzt eine mediale Pronationsstütze, und im Rückfuß hat er als Dämpfungselement das Puma iCELL, was den Schuh in der Landephase nicht schwammig und instabil werden lässt.
Nicht zu laufen ist dieser Schuh für sehr schwere Läufer, sowie Menschen mit starker Fußfehlstellung.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Straße: Hervorragend geeignet.
Wald: In Gonsenheim, sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit zu tragen,
er ist kein Trailschuh. Wenn es geregnet hat, würde ich den Schuh im Wald nicht tragen.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er gut zu laufen.
Wettkampf: Hier gehört er hin.
Training: Für alle schnellen Läufe oder Tempotraining bzw. Intervalle, da kann er zeigen, was er kann.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend an neutral bis leichte Pronierer.
Spezielle Einlagen führen zu keiner Einschränkungen des Laufvergnügens. Durch seinen Dämpfungswert können wir auch Läufer bis ca. 82 kg, auf diese Schuhe stellen.
Körpergewicht: von 50 bis +/- 82 kg
Beurteilung: Ich finde diesen Schuh richtig gut für Läufer, die mit Tempo bzw. Wettkämpfen Erfahrung haben. Er sitzt recht gut am Fuß und verleiht so etwas mehr Halt und Sicherheit. Durch sein geringes Gewicht ist man der Meinung, man hätte keine Schuhe an.
Laufschuhtest von Wolfs Team-Mitglied Volker Boch:
Es gibt jedes Jahr mindestens einmal dieses Gefühl: Das ist er, der optimale Laufschuh. Der Puma Heras ist mein Favorit für den Jahresrückblick 2005. Nicht, weil ich damit einen Ironman gut durchgelaufen bin, sondern vor allem, weil er im Training ein immer optimaler Begleiter war. Der schmale, leicht gestützte, extrem flach gebaute Heras verbindet für mich alle Eigenschaften, die ein Lightweight-Trainer braucht: Er ist leicht, er ist direkt, er macht schnell. Egal, ob auf Waldboden, auf Asphalt oder der Bahn und gleich, auf welcher Streckenlänge – dieser Schuh sorgt für Vortrieb und extrem guten Abdruck. Selbst auf Schnee steht der Heras stabil, in den schärfsten Kurven bewahrt er Bodenhaftung, und trotz seines flachen Zuschnitts sorgt er nicht für Gefahren des Umknickens. Für mich die Entdeckung des Jahres, von der ich eigentlich besser nichts berichten sollte, sonst bekomme ich am Ende keinen Heras mehr, weil er ausverkauft ist.
nach oben...
|
Laufschuhtest
Saucony Grid Swerve
Erhältlich als Männer- und Damenschuh
Verkaufspreis: 120,00 €
Der GRID Swerve LS ist nach Aussage von Stiftung Warentest Nr. 6/2005 ein rundum „guter“ und biomechanisch ausgewogener Laufschuh mit geringem Gewicht. Diesem Urteil können wir weder etwas hinzufügen, noch es revidieren. Wir führen Saucony schon lange als Hersteller sehr guter Laufschuhe mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis.
In Stiftung Warentest wurde diesmal der Laufschuh eines Herstellers hervorgehoben, der weniger Geld in Marketingaktivitäten steckt, sondern in die Entwicklung seiner Schuhe. Mit Gesamtnote "2" steht der Saucony noch vor dem Kayano von Asics, und der geht immerhin für 159,95 € über die Ladentheke.
Den GRID Swerve LS verkaufen wir vorwiegend an Läufer mit leichter bis keiner Pronation. In diesen Schuh lassen sich hervorragend Einlagen einbauen. Er ist ein guter Trainingsschuh mit einer recht guten und geräumigen Zehenbox.
GRID steht bei Saucony für eine patentierte Technologie, die Dämpfung und Stabilität unterstützt. Durch den Einsatz eines stabilen Obermaterials wird der Mittelfuß in der Abrollbewegung gut unterstützt und gegen Verrutschen fixiert.
Wir finden diesen Schuh sehr gut, und das Testergebnis hat uns für diesen Schuh nicht überrascht, sondern bestätigt nur unsere Meinung.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Straße: Hervorragend geeignet, hier liegt sein optimaler Einsatzbereich.
Wald: In Gonsenheim, sowie Ober-Olmer Wald bei Trockenheit zu tragen,
er ist kein Trailschuh.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er recht gut zu laufen
Wettkampf: Er ist und bleibt ein Trainingsschuh, der aber ein recht geringes Eigengewicht hat.
Training: Dieser Schuh ist für die schnellen, und ruhigen Trainingseinheiten geeignet.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend an Läufer mit einem etwas breiteren Fuß, bei größeren Problemen mit Knickfuß kann man sich spezielle Einlagen einbauen lassen, die zu keiner Einschränkung des Laufvergnügens führen.
Durch seinen Dämpfungswert haben wir auch Läufer mit 75 ~ 85 kg mit dem Schuh laufen.
Körpergewicht: von 65 bis +/- 85 kg
Beurteilung: Wir finden, dass dieser Schuh den Test mit der Note "2" verdient hat. Aber bei Saucony ist es recht egal, ob es der Swerve oder ein anderer Schuh ist - bis jetzt haben die Saucony-Leute nur gute Schuhe gebaut!
nach oben...
|
Laufschuhtest
Saucony Grid Trigon
Erhältlich als Männer- und Damenschuh
Verkaufspreis: 120,00 €
Der GRID TRIGON, bereits als Bester getestet in Amerika, erobert nun auch den deutschen Markt.
Das komplett neue CRM System teilt die Modelle in verschiedene Varianten ein, z.B. Pronations-, Stabil- oder Neutralschuh. Den Trigon gibt es in "Ride" und "Guide". Hier steht für neutralen Laufgenuss das "Ride" und für mehr Stabilität das "Guide".
Den GRID TRIGON verkaufen wir vorwiegend an Läufer mit leichter bis keiner Pronation. In diesen Schuh lassen sich hervorragend Einlagen einbauen. Er ist ein guter Trainingsschuh mit einer ausreichenden guten und geräumigen Zehenbox.
GRID steht bei Saucony für eine patentierte Technologie, die Dämpfung und Stabilität unterstützt. Durch den Einsatz eines stabilen Obermaterials wird der Mittelfuß in der Abrollbewegung gut unterstützt und gegen Verrutschen fixiert.
Wir finden diesen Schuh sehr gut und das Testergebnis hat uns nicht überrascht, sondern bestätigt nur unsere Meinung.
Einsatzgebiet und Verwendungszweck
Straße: Hervorragend geeignet, hier liegt sein optimaler Einsatzbereich.
Wald: In Gonsenheim sowie Ober- Olmer Wald bei Trockenheit zu tragen,
er ist kein Trailschuh.
Feldwege: Auf den betonierten Feldwegen ist er gut zu laufen.
Wettkampf: Er ist und bleibt ein Trainingsschuh.
Training: Dieser Schuh macht alles, was ein Läufer will mit.
Läufertyp: Wir verkaufen ihn vorwiegend an Läufer wegen der Passform, bei größeren Problemen mit Knickfuß kann man sich spezielle Einlagen einbauen lassen, die zu keiner Einschränkung des Laufvergnügens führen.
Durch das CRM–System können wir Läufer von 50 bis 110kg mit dem Schuh laufen lassen.
Körpergewicht: von 50 bis +/- 110 kg
Beurteilung: Wir haben diese Modelle schon seit drei Jahren im Verkauf und haben bis heute noch keinen Hersteller gefunden der Passform, Dämpfung, und Leichtigkeit so vereint.
Laufschuhtest von Wolf-Kunde Wolfgang Faust
Als Laufeinsteiger im Mai 2004 begann für mich und den Saucony Trigon der Härtetest: Nach einer guten und ausführlichen Laufanalyse und Testläufen mit diversen Schuhen in Wolfs Running World entschied ich mich für den Saucony Trigon.
Nun begann der praktische Teil, in dem ich mich langsam steigerte von ca. 5-6 km auf 10-12 km und einmalig auf Halbmarathondistanz. Mein Gewicht liegt bei 88 kg, verteilt auf eine Größe von 185 cm. Seit dieser Zeit bin ich mindestens zweimal pro Woche ca. 10 – 12 km gelaufen.
Der Schuh hat eine sehr gute Unterstützung im Außenfußbereich. Der Abrollkomfort sowie die Fersendämpfung sind gut. Hauptsächlich habe ich den Schuh auf Asphalt und betonierten Feldwegen eingesetzt. Aber auch bei Läufen auf Waldboden hat er sich bewährt. In einem Türkeiurlaub bin ich mit dem Schuh am Strand gelaufen, und auch hier kam ich prima zurecht. Als reiner Freizeitschuh hat er ebenfalls sehr gute Dienste geleistet - er war also länger am Fuß als nur die übliche Laufzeit.
Nach nun ca. 1.400 km merkt man, dass der Schuh im Vorderfußbereich durchgewalkt ist.
Die Entlüftung war hervorragend, es entstand kein feuchtes Gefühl an den Füßen. In den letzten zwei Monaten habe ich den Schuh auch bei zwei Wettkämpfen getragen, und auch hier hat er gute Dienste geleistet.
Fazit: Den Saucony Trigon kann ich jederzeit empfehlen.
nach oben...
|
Laufschuhtest
Saucony Grid Triumph 3
Erhältlich als Männer- und Damenschuh
Verkaufspreis: 140,00 €
Laufschutest von Carlos Verez
Im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist der Saucony Triumph 3 eine wahre Weiterentwicklung. Sein nun sehr dynamisches Abrollverhalten, was dem Triumph 1 noch sehr fremd war, gibt einem ein klasse Gefühl auf der Straße, im Feld und auf Waldwegen.
Gerade die Flexibilität im Ballenbereich der Sohle gibt dem Fuß die Möglichkeit, sich sehr natürlich zu bewegen und fördert damit das individuelle Abrollverhalten, was man gerade bei neueren Asics Modellen, wie z. B. dem 2110, vermisst.
Die richtige Mischung zwischen Stabilität und Flexibilität runden das positive Gesamtbild des Schuhes somit ab und machen ihn empfehlenswert für Läufer zwischen 70 und 90kg, die einen Neutralschuh für viele Trainingskilometer suchen. Auch für leichte Pronierer ist der Schuh noch geeignet, eine Laufbanduntersuchung sollte aber auf alle Fälle gemacht werden.
nach oben... |
Laufschuhtest
Saucony Tangent
Erhältlich als Männer- und Damenschuh
Verkaufspreis: 120,00 €
Laufschuhtest von Team-Mitglied Volker Boch
Dieses Gelb ist giftig. Neonfarben, auffällig. Ein Hingucker, ein „Mallorca-Schuh“, wie Michael Wolf ihn gerne beschreibt. Vor allem ist der Saucony Tangent aber nicht nur ein optisch ansprechender Laufschuh, er ist auch qualitativ sehr hochwertig.
Schmal geführt ist der Tangent, bietet aber im Vorfuß mit einer breiten Zehenbox auch voluminöseren Vorfüßen reichlich Platz. Der in der Mitte des Schuhs verjüngte Schnitt deutet bereits auf den Einsatzbereich des Tangent hin: Lighweight-Einsatz für flottere Läufe oder auch Wettkämpfe. Im Test erweist er sich nicht nur für diesen Zweck als geeignet.
Was nach reduzierter Dämpfung und nur Tauglichkeit für hohes Tempo klingt, stellt sich in der Praxis jedoch anders dar. Der Tangent ist ein schneller Schuh, leicht, motiviert durch seine Flexibilität zu flottem Tempo. Zugleich ist er aber gut gedämpft, er ist gestützt, stabil, er lässt sich sehr angenehm laufen und bietet zudem noch viel Komfort. Der Tangent überrascht mit einer enorm positiven Mischung dieser unterschiedlichen Eingenschaften.
Innen ist er weich, der Fuß fühlt sich wohl, er wird aber durch die leichte und stabile Konstruktion gut gehalten. Das Laufverhalten ist direkt, aber zugleich auch gut gedämpft, der Abdruck ist sehr gut. Die Sohle ist sehr griffig, für wechselhafte Untergründe ebenfalls tauglich.
Das Obermaterial schmiegt sich an den Fuß an, auch bei Läufern, die ihn barfuß benutzen wollen, dürfte der Tangent gut ankommen. Somit eignet er sich auch als Wettkampfschuh für Triathleten, zumal die Optik hier schon ein paar Sekunden bringen dürfte… Einzig der Einstieg ist bei einem schnellen Wechsel nicht ganz einfach, denn die Fersenkappe ist im oberen Bereich nicht so fest, als dass man blitzartig in den Schuh hineingleiten kann. Zudem ist der Einstiegsbereich eng. Mit etwas Übung eignet er sich aber auch für diesen Einsatzzweck sehr gut.
Rundum überzeugt dieser Schuh, er ist vielmehr als nur ein leichter wettkampftauglicher Laufschuh. Er schafft die schwierige Balance zwischen Lightweight und Alltagstauglichkeit locker.
nach oben... |
Zubehörtest
Garmin Forerunner
Das Gerät leistet genau das, was es leisten kann. Es ist bei guten Bedingungen und vor allem "freier Sicht zum Himmel" äußerst präzise. Auf meinen Strecken läuft es bei normalen äußeren Bedingungen bislang fast ohne Aussetzer und bringt dann auf identischen Strecken auch identische Messergebnisse.
Probleme hatte ich bei starkem Wind auf der großen Runde, als es mehrmals kurz aussetzte. Am Ende hatte dies eine Abweichung von zwei Prozent zur Folge.
Nicht brauchbar ist es meiner Meinung nach auf kurzen, kurvigen Runden innerorts oder im Wald. Da ist die die Zahl der Messfehler einfach zu groß. In der Dunkelheit habe ich dagegen problemlos einen leichten Tempowechsellauf über 16km (1000m-Rhytmus) mit dem Gerät absolviert. Für meinen Einsatzzweck - normale Dauerläufe auf nicht vermessenen Strecken und virtueller Trainingspartner bei Tempodauerläufen - und auf meinen Strecken passt es also!
Dr. Mario Müller
nach oben...
|
Zubehörtest
Garmin Forerunner 205
"Das Gerät leistet genau das, was es leisten kann. Es ist bei guten Bedingungen und vor allem freier Sicht zum Himmel äußerst präzise." Das war die zusammenfassende Beurteilung zur ersten Forerunner-Generation.
Umso gespannter war ich darauf zu erfahren, ob die zweite Generation des virtuellen Trainingspartners wirklich (noch) mehr kann als sein Vorgänger.
Tatsächlich ist der Satellitenempfang deutlich verbessert. Einmal ausgerichtet, setzte der 205 eigentlich nur bei ganz wenigen Situationen für einige Sekunden aus, nämlich unter Autobahnbrücken oder im dichter bewachsenen Teil des Ober-Olmer Waldes. In der Regel fängt sich das Gerät jedoch sofort wieder und berechnet die Strecke nach, sodass sich spürbare Abweichungen nur dann ergeben, wenn man auf einem winkligen Kurs unterwegs ist. Auf meinen normalen Trainingsstrecken in den Feldern und Weinbergen rund um Ebersheim lieferte das Gerät ausnahmslos genaue Ergebnisse.
Gerät erleichtert auch die Temposteuerung
Dies lässt sich beispielhaft an einigen Trainingsläufen erkennen: Hier ging es beim langen Dauerlauf zweimal über eine identische 18er-Runde (Datei vom 15.07.) und beim sonntäglichen Jogging sogar teilweise mehrfach über eine kleine Runde in den Weinbergen (Datei vom 16.07.). Auch bei den Tempoeinheiten bis hin zu kurzen Tempowechselläufen (400m-200m-Rhytmus) ist das Gerät schnell genug und liefert nach wenigen Metern die Geschwindigkeit, was das Training außerhalb vermessener Rundbahnen nicht nur flexibel und (fast) ortsunabhängig durchführbar macht, sondern auch noch die Temposteuerung erleichtert.
Ausfälle oder grobe Abweichungen bei Minderbedingungen (ungünstige Satellitenlage, starker Wind etc.) wie sie beim Vorgänger bei solchen Einheiten hin und wieder vorkamen, waren bislang nicht feststellbar. Auch mit schlechter Sicht zum Himmel, also vor allem im Wald, arbeitet das Gerät stabil und schlägt damit seinen Vorgänger um Längen. Allerdings stößt der Garmin 205 hier dann auch an seine Grenzen. Was im Dauerlauf auf halbwegs gerader Strecke noch sehr gut funktioniert, wird dann doch unscharf, wenn es mit hoher Geschwindigkeit über eckige und enge Pfade geht, was ein Tempowechsellauf im Ober-Olmer Wald erkennen lässt. Auf den breiteren Wegen lieferte er noch exakte Resultate, im weiteren Verlauf der 5er-Runde hatte er aber dann Probleme (Datei 19.07.). Insgesamt hielten sich die Abweichungen aber auch hier in Grenzen und machten das Training dennoch möglich.
Fazit: Der 205 ist ein echter Entwicklungssprung nach vorne und rechtfertigt auch den höheren Preis gegenüber seinem Vorgänger. Ich jedenfalls habe ihn in den letzten Wochen noch jeden Tag am Arm gehabt.
Dr. Mario Müller
nach oben...
|
Steckbrief Brooks Launch (Tobias)
Nutzer Charakteristik und Einsatzbereich:
Läufertyp: Vorfußläufer, ca. 58 Kg, männlich, US 10,0
Laufstrecken: Waldboden, Asphalt, Tartan (Laufbahn)
Gedachter Einsatzbereich: Dauerläufe und Tempodauerläufe
Intensität und Umfang pro Einheit: 30 - 60 Min. für Dauerläufe bei
Tempi von 3:45 - 5:00 Min. /KM
Erfahrungwerte:
Geometrie: Der Schuh gilt bei Brooks zwar schon als Wettkampfschuh,
ist allerdings durch seine neutrale Bauart und "hervorragende" Dämpfung
für leichte Läufer und Jugendliche als Trainingsschuh zu empfehlen..
Der Schuh ist in allen drei Zonen, Ferse, Mittelfuß und Zehenbox
absolut neutral und vermittelt ein ideales Laufgefühl auf allen Untergründen
Dämpfung: Macht ihren Job unbemerkt und sehr gut, was jedoch bei meinem
Gewicht nicht anders zu erwarten war.
Dynamik: Bei allen Tempis unterstützt der Schuh die Laufbewegung optimal,
so dass man nochmehr Spaß auf das nächste Mal laufen bekommt.
nach oben...
|
Steckbrief Nike Air Max Moto+ 6 (Michael)
Nutzer Charakteristik und Einsatzbereich:
Läufertyp: Vorfußläufer, ca. 70 Kg, männlich, US 10,5
Laufstrecken: Waldboden, Asphalt, Tartan (Laufbahn)
Gedachter Einsatzbereich: Dauerläufe und Tempodauerläufe
Intensität und Umfang pro Einheit: 30 - 60 Min. für Dauerläufe bei
Tempi von 3:45 - 5:00 Min. /KM
Erfahrungwerte:
Geometrie: Der Schuh kann als klassicher "Neutralschuh" beschrieben werden.
Der Schuh ist in allen drei Zonen, Ferse, Mittelfuß und Zehenbox
absolut neutral und vermittelt ein gutes Laufgefühl auf verschiedenen Untergründen.
Natürliches Abrollen über den Vorderfuß. Kein seitliches abknicken. Gute Stabilität.
Dämpfung: Etwas zu weich, wobei es von Lauf zu Lauf besser wird.
Dynamik: Obwohl der Schuh relativ weich ist, ist der Abdruck gut.
der Schuh reagiert gut auf verschiedene Untergründe.
nach oben...
|
Steckbrief Adidas Supernova Glide (Carlos)
Nutzer Charakteristik und Einsatzbereich:
Läufertyp: Vorfußläufer, ca. 86 Kg, mannlich, US 11
Laufstrecken: Waldboden, Asphalt, Tartan (Laufbahn)
Gedachter Einsatzbereich: Dauerläufe und Tempodauerläufe
Intensität und Umfang pro Einheit: 30 - 60 Min. für Dauerläufe bei Tempi
von 4:00 - 5:15 Min. /KM
Erfahrungwerte:
Geometrie: Der Schuh kann als klassischer "Neutralschuh" beschrieben werden. Die leichte
Keilform von der Ferse bis zum Vorfuß unterstützt das angestrebte Gefühl des GLEITENS,
was der Schuh ja auch schon im Namen hat, in allen Geschwindigkeitsbereichen.
Der Schuh ist in allen drei Zonen, Ferse, Mittelfuß und Zehenbox absolut neutral und
vermittelt ein sehr natürliches Laufgefühl auf allen Untergründen
Dämpfung: Macht ihren Job unauffällig und meine 86kg stellen keine große Herausforderung da.
Dynamik: Sehr natürlich, der Fuß bestimmt was passiert und der Schuh macht alles prompt mit.
Das Gefühl für den Untergrund geht dabei nie verloren.
nach oben...
|
| |
| |
Inhalt 2
|